1. FC Köln lehnt Millionenangebot für Stürmer El Mala ab – doch die Zukunft bleibt ungewiss
Marie Krüger1. FC Köln lehnt Millionenangebot für Stürmer El Mala ab – doch die Zukunft bleibt ungewiss
Der 1. FC Köln hat ein Angebot von Brighton & Hove Albion in Höhe von 25 bis 30 Millionen Euro für den Stürmer Said El Mala abgelehnt. Der Bid umfasste zusätzliche Bonuszahlungen, doch der Verein besteht darauf, dass der Spieler vorerst bleibt. Dennoch bleibt das Verhältnis zwischen El Mala und Trainer Lukas Kwasniok angespannt.
Trotz der Differenzen werden beide wie geplant am kommenden Montag gemeinsam auf dem Kölner Karnevalswagen auftreten und damit nach außen hin Einheit demonstrieren.
El Mala wechselte im Januar 2024 zum 1. FC Köln, nachdem er zuvor in den Niederlanden für PEC Zwolle und Go Ahead Eagles gespielt hatte. Seine Bilanz dort war solide, aber nicht herausragend: 18 Spiele und drei Tore für Zwolle, 30 Partien und sechs Treffer für Go Ahead. Seit seinem Wechsel nach Deutschland blieb sein Einfluss begrenzt. In der Bundesliga-Saison 2023/24 kam er nur fünfmal zum Einsatz, während Köln abstieg. In der aktuellen 2. Bundesliga-Spielzeit bestritt er 21 Partien – neunmal von Beginn an, zwölfmal als Einwechselspieler – und erzielte sieben Tore bei drei Vorlagen.
Seine Zukunft wurde Ende Januar unsicher, als er Andeutungen über einen möglichen Wechsel in die Premier League machte. Brightons Angebot folgte, doch Köln lehnte ab. Der englische Klub bleibt jedoch interessiert und plant, im Sommer mit einem Gebot für El Mala und seinen Bruder zurückzukehren.
Das Verhältnis zwischen dem Spieler und Kwasniok ist seit Monaten schwierig. Im Dezember sorgten öffentliche Äußerungen des Trainers über El Malas Leistungen für Verärgerung im Umfeld des Stürmers. Trotz der Spannungen werden beide an den Kölner Karnevalsfeierlichkeiten teilnehmen und nach außen hin Geschlossenheit zeigen.
Vorerst bleibt El Mala beim 1. FC Köln, auch wenn seine langfristige Zukunft ungewiss ist. Brightons Interesse deutet darauf hin, dass ein Wechsel im Sommer weiterhin möglich ist. Seine Leistungen in der 2. Bundesliga werden voraussichtlich seinen nächsten Karriereschritt prägen. Durch die Weigerung des Vereins, ihn im Januar zu verkaufen, bleibt er zumindest bis Saisonende in Köln.
