23 March 2026, 06:08

11,5 Millionen Euro für den FutureWaterCampus in Duisburg-Essen

Große Gruppe von Rohren und Ventilen auf dem Dach eines Gebäudes an einer Kläranlage, mit Geländern, Fahrzeugen, Bäumen und umliegenden Gebäuden im Hintergrund.

11,5 Millionen Euro für den FutureWaterCampus in Duisburg-Essen

Die Universität Duisburg-Essen hat 11,5 Millionen Euro für ihren neuen FutureWaterCampus eingeworben. Das hochmoderne Forschungszentrum wird sich auf nachhaltige Wasser- und Abwassertechnologien konzentrieren. Die Einrichtung entsteht auf dem wachsenden Innovationscampus in Thurmfeld, nördlich der Universität.

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Die Fördermittel überreichte offiziell Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Der FutureWaterCampus soll die Lücke zwischen akademischer Forschung und Industrie schließen und so die Umsetzung wissenschaftlicher Fortschritte in der Praxis beschleunigen.

Forschende des Zentrums werden sich mit zukunftsweisenden Bereichen wie Algenforschung, Membrantechnologien und Photokatalyse befassen. Ihr Ziel ist es, Lösungen zu entwickeln, die das Wassermanagement und die Nachhaltigkeit verbessern.

In den vergangenen fünf Jahren (2021–2026) hat Nordrhein-Westfalen rund 25 wasserbezogene Forschungsprojekte gefördert, darunter Initiativen wie WaReWa (Wasserressourcen-Management) und BlueHub.NRW. Diese landesgeförderten Programme erhielten insgesamt über 150 Millionen Euro.

Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte die Investition als "starkes Signal für die Essener Wissenschaftslandschaft". Der neue Campus werde die Rolle der Region als Vorreiter in der Wasserinnovation und Umweltforschung stärken.

Der FutureWaterCampus bringt Forschende und Industriepartner zusammen, um die Herausforderungen der Wassernachhaltigkeit zu bewältigen. Mit 11,5 Millionen Euro Förderung soll das Zentrum zu einem zentralen Knotenpunkt für die Entwicklung und Umsetzung neuer Wassertechnologien werden. Das Projekt unterstreicht zudem das Engagement Nordrhein-Westfalens für eine nachhaltige Wasserwirtschaft.

Quelle