19-Jähriger verunglückt nach Ausweichmanöver vor Tier auf der B399
Ein 19-jähriger Autofahrer aus Simmerath verunglückte gestern Abend auf der B399 in der Nähe von Gey. Der Unfall ereignete sich um 20:35 Uhr, nachdem der Fahrer versucht hatte, einem Tier auf der Fahrbahn auszuweichen. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt.
Der Vorfall passierte zwischen Gey und Großhau, als der junge Fahrer ein Tier auf seinem Weg bemerkte. Beim Versuch, dem Tier auszuweichen, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen erlitt einen Schaden von etwa 12.100 Euro und musste abgeschleppt werden.
Die Polizei erinnerte die Autofahrer daran, ihre Geschwindigkeit den Wetter- und Straßenverhältnissen anzupassen. Sie empfehlen zudem, in sicheren Bereichen das Fernlicht zu nutzen, um Wildtiere frühzeitig zu erkennen. Sollte ein Tier gesichtet werden, sollten Fahrer das Tempo verringern, abblenden und hupen.
Die Beamten betonten, dass ein Ausweichmanöver zur Vermeidung eines Zusammenstoßes oft gefährlicher sein kann als eine Bremsung. Sie fordern Autofahrer auf, Unfallstellen nach Möglichkeit abzusichern und umgehend die Polizei zu verständigen.
Der Fahrer wurde nach der ambulanten Behandlung entlassen. Die Behörden weisen weiterhin auf die Gefahren von wildtierbedingten Unfällen auf Landstraßen hin. Sie raten zu besonderer Vorsicht, vor allem in der Dämmerung und bei Morgengrauen, wenn Tiere besonders aktiv sind.






