10 March 2026, 10:08

Abschied von der Arche: Dorper Kirchengemeinde schließt ihr Zentrum 2027

Eine Kirche ist prominent in der Mitte des Bildes zu sehen.

Abschied von der Arche: Dorper Kirchengemeinde schließt ihr Zentrum 2027

Die evangelische Kirchengemeinde Dorp wird ihr langjähriges Gemeinschaftszentrum Arche voraussichtlich Anfang 2027 schließen. Die Pläne für diesen Übergang laufen bereits seit 2011, und die Gemeinde bereitet sich nun auf die Veränderung vor. Der Schritt ist Teil der umfassenderen Bemühungen der Evangelischen Kirche im Rheinland, ihren Gebäudebestand bis zum nächsten Jahrzehnt um die Hälfte zu reduzieren.

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Das Gemeinschaftszentrum Arche diente seit seiner Einweihung 1983 als wichtiger Begegnungsort. Doch sinkende Gemeindezahlen und ein geringerer Personalbedarf machen eine Konsolidierung notwendig. Nach Jahren der Vorbereitung wird die Gemeinde ihre Aktivitäten künftig auf die Dorper Kirche konzentrieren, die über mehrere Räumlichkeiten für Gottesdienste und Veranstaltungen verfügt.

Einige Treffen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität finden stattdessen im nahegelegenen Goudahof statt. Die endgültige Entscheidung über die Profanierung des Arche-Zentrums liegt beim regionalen Kirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland. Bei einer Genehmigung werden ab dem 1. Februar 2027 keine Gottesdienste oder Veranstaltungen mehr im Gebäude stattfinden.

Diese Veränderung steht im Einklang mit dem übergeordneten Ziel der Evangelischen Kirche im Rheinland, ihre Immobilienzahl von derzeit etwa 1.600 auf rund 800 bis Mitte der 2030er-Jahre zu verringern. Die Gemeinde wurde über diese langfristigen Pläne informiert und stellt sich bereits auf den anstehenden Wandel ein.

Die Schließung des Arche-Gemeinschaftszentrums markiert einen bedeutenden Einschnitt für die Dorper Kirchengemeinde. Gottesdienste und Veranstaltungen werden künftig in der Dorper Kirche stattfinden, während ausgewählte Angebote in das Goudahof verlegt werden. Die Entscheidung berücksichtigt sowohl lokale Bedürfnisse als auch die übergreifende Strategie, den Kirchengebäudebestand in der Region zu verringern.

Quelle