08 May 2026, 10:09

Agostea-Auktion: Letzte Chance auf Koblenzer Club-Legenden bis 13. Mai

Ein Geschäft mit einem zentralen Vintage-Arcade-Automaten, einer Glasvitrine auf der rechten Seite und Retro-Beleuchtung mit Schränken, Fernseher und anderen Gegenständen im Hintergrund.

Agostea-Auktion: Letzte Chance auf Koblenzer Club-Legenden bis 13. Mai

Eine zweite Auktion von Agostea-Club-Devotionalien läuft derzeit und bietet Fans eine weitere Chance, sich ein Stück Koblenzer Nachtlebensgeschichte zu sichern. Die Versteigerung folgt auf eine äußerst erfolgreiche erste Runde Ende März, die Bieter aus ganz Europa anlockte. Diesmal kommen über 100 Objekte unter den Hammer – von einer Discokugel bis zu einer Konfettikanone – bevor die Gebote am 13. Mai schließen.

Die erste Auktion sorgte für großes Aufsehen: Rund 50 Käufer reisten extra nach Koblenz, um ihre Erwerbungen abzuholen. Zu den verkauften Stücken zählten eine Ritterrüstung, eine Slush-Eis-Maschine und sogar eine Massageliege. Die Bieter kamen aus Ländern wie Belgien, Rumänien und der Schweiz – ein Beweis für die anhaltende Faszination des Clubs.

Ein besonderer Vorfall ereignete sich, als ein Ingenieur aus Zürich Koblenz am Rhein mit seinem Schweizer Namensvetter verwechselte. Trotz des Irrtums machte er sich dennoch auf den Weg, um seine neu ersteigerte Slush-Eis-Maschine abzuholen. Viele der Objekte bleiben jedoch in der Stadt, da lokale Unternehmen Andenken erwarben, um das Erbe des Agostea zu bewahren.

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Die Erlöse beider Auktionen fließen in den Rückbau der bestehenden Bauten auf dem Gelände. Zwar sind die Pläne für die Zukunft noch unklar, doch wird ein gastronomisches Konzept in Erwägung gezogen. Konkrete Entscheidungen über das Format oder den Betreiber stehen jedoch noch aus.

Die zweite Auktion läuft bis zum 13. Mai und gibt Fans eine letzte Gelegenheit, sich um die ikonischen Stücke des Agostea zu bewerben. Die eingenommenen Mittel ebnen den Weg für ein neues Kapitel an diesem Ort, auch wenn die konkreten Pläne für die Nachnutzung noch diskutiert werden. Bis dahin sorgen die Auktionen dafür, dass Teile der Clubgeschichte in privaten Sammlungen und bei lokalen Betrieben weiterleben.

Quelle