27 April 2026, 14:13

Aldi Süd streicht 1.250 Stellen – Digitalbereich besonders betroffen

Liniengraph mit der Überschrift "Die Vorteile der gestiegenen Produktivität der letzten 35 Jahre sind nicht an die Mittelschicht gegangen"

Aldi Süd streicht 1.250 Stellen – Digitalbereich besonders betroffen

Aldi Süd kündigt Abbau von 1.250 Stellen am Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr an

Der Discounter will vor allem im digitalen Bereich, der unter dem Dach von Aldi DX organisiert ist, Arbeitsplätze streichen. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Umstrukturierung. Betroffene Mitarbeiter sollen freiwillige Abfindungsangebote erhalten – Zwangsentlassungen sind nicht vorgesehen.

Zuvor hatte die Supermarktkette ihre IT-Belegschaft auf über 4.000 Beschäftigte ausgebaut. Nun will das Unternehmen seine internen Technologieaktivitäten zurückfahren und bestimmte Funktionen an externe Dienstleister auslagern. Aldi DX, im November 2024 gestartet, sollte im Rahmen des Projekts AHEAD ein globales, einheitliches IT-System aufbauen.

Der indische IT-Dienstleister Tata Consultancy Services wird seine Zusammenarbeit mit Aldi Süd ausbauen, um die Technologieinfrastruktur des Händlers zu straffen und zu modernisieren. Neben Aldi DX ist auch die internationale Einkaufsabteilung Aldi International Services von den Stellenkürzungen betroffen.

Das Unternehmen betont, dass keine betriebsbedingten Kündigungen geplant seien. Stattdessen könnten Mitarbeiter das Unternehmen freiwillig gegen eine Abfindung verlassen.

Durch die Neuausrichtung wird Aldi Süd künftig stärker auf externe Partner für IT-Projekte setzen. Über 1.000 der gestrichenen Stellen entfallen auf den Digitalbereich, was die technologische Belegschaft des Konzerns deutlich verändern wird. Ziel der Umstrukturierung ist eine effizientere und standardisierte globale IT-Struktur.

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