06 February 2026, 02:09

Ausbildungsvergütungen steigen 2025 um 6,7 Prozent – doch einige Branchen bleiben weit zurück

Eine Liniengrafik, die das Gehalt von Kongressmitgliedern in aktuellen und konstanten Dollar von 1992 bis 2023 zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Datenkontext bietet.

"Zweiter Rekordanstieg in Folge": Ausbildungslöhne steigen deutlich - Ausbildungsvergütungen steigen 2025 um 6,7 Prozent – doch einige Branchen bleiben weit zurück

Zum zweiten Mal in Folge sind die Ausbildungsvergütungen in Tarifverträgen kräftig gestiegen. 2025 erhöhte sich das durchschnittliche Entgelt um 6,7 Prozent, sodass der monatliche Bruttolohn nun bei 1.209 Euro liegt. Vorreiter ist der öffentliche Dienst mit dem stärksten Wachstum und den höchsten Ausbildungsgehältern.

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Im öffentlichen Dienst stieg die Ausbildungsvergütung am stärksten – um 7,7 Prozent. Azubis in diesem Bereich verdienen nun 1.329 Euro monatlich und damit mehr als in allen anderen Sektoren. Industrie und Handel folgten mit einem Plus von 7,2 Prozent, was die Löhne auf 1.266 Euro anhob.

Auch die häuslichen Dienstleistungen zahlen gut: Hier erhalten Auszubildende 1.295 Euro im Monat. Doch einige Branchen hinken hinterher. Das Handwerk bleibt mit durchschnittlich nur 1.093 Euro Schlusslicht. Landwirtschaft (1.188 Euro), freie Berufe (1.098 Euro) und handwerkliche Gewerbe (1.093 Euro) liegen ebenfalls unter dem Bundesschnitt.

Regional zeigen sich deutliche Unterschiede. Baden-Württemberg führt weiterhin mit einer durchschnittlichen Ausbildungsvergütung von 1.257 Euro. Hamburg folgt mit 1.224 Euro, während Rheinland-Pfalz (1.186 Euro) und Nordrhein-Westfalen (1.185 Euro) am unteren Ende der Skala liegen. Trotz dieser Unterschiede weicht kein Bundesland um mehr als drei Prozent vom baden-württembergischen Durchschnitt ab.

Noch immer zahlen 15 Ausbildungsberufe weniger als 1.000 Euro monatlich – ein Zeichen für anhaltende Ungleichheiten bei der Ausbildungsvergütung.

Die aktuellen Zahlen bestätigen einen erneuten Rekordanstieg der Ausbildungsgehälter, wobei der öffentliche Dienst und Baden-Württemberg an der Spitze liegen. Zwar verzeichneten die meisten Branchen deutliche Steigerungen, doch einige Sektoren und Berufe bieten weiterhin deutlich niedrigere Löhne. Der durchschnittliche Monatslohn für Auszubildende in Tarifverträgen beträgt nun 1.209 Euro.