Ausflugsboot kentert auf dem Rhein – sieben Menschen im Wasser gerettet
Ausflugsboot kentert auf dem Rhein bei Kilometer 857 – sieben Menschen im Wasser
Am 19. Juni kenterte ein Ausflugsboot auf dem Rhein in Höhe des Kilometersteins 857, wodurch sieben Personen ins Wasser stürzten. Nach einem Notruf um 16:55 Uhr durch einen Mitarbeiter einer nahegelegenen Ölanlage rückte die Rettungskräfte schnell aus. Alle Beteiligten konnten unverletzt geborgen werden, zwei von ihnen wurden jedoch vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Das gekenterte Boot wurde in der Nähe des rechten Rheinufers entdeckt. Als die Polizei eintraf, befanden sich sieben Menschen im Wasser – sichtbar ohne Rettungswesten. Zwei Jetski-Fahrer hatten bereits damit begonnen, die Schiffbrüchigen in Richtung Ufer zu ziehen.
Der Schiffsführer erklärte später, eine hohe Welle eines vorbeifahrenden Binnenschiffs habe das Boot zum Kentern gebracht. Die Wasserschutzpolizei sicherte das havarierte Boot und schleppte es zum Yachthafen von Emmerich. Trotz des Vorfalls blieb der Schiffsverkehr auf dem Rhein unbeeinträchtigt.
Die Rettungskräfte konnten alle sieben Personen aus dem Wasser bergen. Zwei wurden zur Vorsorge ärztlich untersucht, die anderen benötigten keine medizinische Behandlung. Das gekenterte Boot wurde sicher entfernt, und es gab keine größeren Behinderungen auf dem Fluss. Die Behörden bestätigten, dass alle sieben Menschen unverletzt geborgen wurden und nur zwei von ihnen leichte Kontrollen benötigten. Als Ursache für den Vorfall gilt die Bugwelle eines in der Nähe vorbeifahrenden größeren Schiffes.






