19 June 2026, 16:06

Automobil- und Logistikbranche sucht gemeinsame Lösungen für die Zukunft

Highlights vom ALSC Europe Tag 1

Automobil- und Logistikbranche sucht gemeinsame Lösungen für die Zukunft

Branchenkonferenz bringt Führungskräfte aus Automobilproduktion und Logistik zusammen

Eine kürzlich abgehaltene Branchenkonferenz vereinte Spitzenvertreter aus der Automobilherstellung und Logistik, um über Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit und digitale Transformation zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Bedarf an langfristigen Partnerschaften und effizientem Informationsaustausch, um die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten zu stärken. Experten teilten Erkenntnisse zu Markttrends, Technologien und operativen Strategien für die Zukunft.

Zusammenarbeit als Schlüssel für Effizienz und Nachhaltigkeit Levent Yüksel, Direktor für Frachtoperationen bei Jaguar Land Rover (JLR), betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Zulieferern und Logistikpartnern. Seiner Ansicht nach würde ein besserer Informationsaustausch die Effizienz und Nachhaltigkeit in der gesamten Branche steigern.

Sabine Isenbort, Leiterin der eingehenden Logistik bei Ford Europa, nutzte die Plattform, um Frauen in der Branche zu ermutigen, ihre Karriere mit Selbstvertrauen voranzutreiben. Martina Graser, Direktorin für Materialplanung und Logistik (MP&L) bei Ford Europa, ging auf die Herausforderungen in der Fertigfahrzeuglogistik ein – darunter Hafenüberlastungen und deren Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Netze.

Nachhaltigkeit und Eigenverantwortung in der Transportlogistik Oliver Bronder, Geschäftsführer der Fahrzeuglogistik bei VW Group Logistics, sprach über die Umsetzung von Nachhaltigkeit im Transportwesen. Gemeinsam mit Andreas Enger, CEO von Höegh Autoliners, setzte er sich dafür ein, dass Fahrzeughersteller (OEMs) und Logistikunternehmen eigene Vermögenswerte besitzen sollten, statt sich auf Drittanbieter zu verlassen – ein Schritt, der die Zuverlässigkeit erhöhen würde. Bronder stellte zudem den Taskforce-Ansatz von VW Group Logistics vor, bei dem Informationen aus verschiedenen Bereichen gebündelt werden, um Störungen in der Lieferkette abzufedern.

KI und Marktanalysen für die Zukunft der Lieferketten Gabriel Werner, Vizepräsident für Produktion bei Blue Yonder, erläuterte, wie künstliche Intelligenz das Lieferkettenmanagement revolutionieren könnte. Henner Lehne, Vizepräsident für globale Fahrzeugprognosen bei S&P Global Mobility, analysierte die Marktkräfte, die die Fahrzeugproduktion beeinflussen. Torsten Müller, Senior Director Supply Chain International bei Audi, forderte klare Strategien, um die Unterstützung der Aktionäre für Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

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Fazit: Gemeinsame Lösungen für eine Branche im Wandel Die Konferenz unterstrich die Notwendigkeit stärkerer Partnerschaften und geteilter Ressourcen, um die Herausforderungen der Branche zu meistern. Die Diskussionen zu KI, Vermögensbesitz und strategischer Planung zeigten konkrete Schritte auf, um Effizienz und Nachhaltigkeit zu verbessern. Die Veranstaltung bot Führungskräften eine Plattform, um praktische Lösungen für die sich wandelnde Landschaft der Automobillogistik auszutauschen.

Quelle