Baptiste Giabiconi gibt harte Kritik bei Germany's Next Topmodel – wer überzeugt?
Marie KrügerKarl Lagerfeld machte ihn zum Star: Baptiste Giabiconi bewertet die GNTM-Models - Baptiste Giabiconi gibt harte Kritik bei Germany's Next Topmodel – wer überzeugt?
Die fünfte Folge von Germany's Next Topmodel 2026 wurde am 25. Februar in Berlin ausgestrahlt – mit dem französischen Model Baptiste Giabiconi als Gastjuror. Giabiconi, bekannt für seine enge Verbindung zu Heidi Klum, leitete ein Laufsteg-Training und äußerte sich während der Show mit scharfen Kritikpunkten. Die männlichen Kandidaten mussten sich in einem retro-inspirierten Fotoshooting beweisen und erhielten ungeschminktes Feedback zu ihren Auftritten.
Den Auftakt der Folge bildete das Laufsteg-Training unter Giabiconis Leitung. Er riet Godfrey, beim Laufen fröhlicher zu wirken, und forderte Benjamin auf, seine übertriebenen Mimiken zu zügeln. Auch das Thema Ernährung kam zur Sprache: Giabiconi verriet, auf Nudeln und Pizza zu verzichten, um seine Figur zu halten.
Das Fotoshooting stand unter dem Motto einer Badebekleidungskampagne der 1950er-Jahre, bei dem die Kandidaten in engen Badeslippos posieren mussten. Tony überzeugte besonders und erntete Lob von Heidi Klum, die seinen selbstbewussten Auftritt mit Schauspieler Matt Damon verglich. Hyan hingegen kämpfte mit Unsicherheiten und weigerte sich, sein Oberteil auszuziehen – Klum kritisierte seine Leistung als unzureichend. Auch Martin musste harte Worte einstecken: Klum verglich ihn mit einer schelmischen Figur aus der deutschen Sagenwelt.
Im Verlauf der Folge kamen persönliche Geschichten zur Sprache. Alexavius berichtete von Mobbing in seiner Kindheit wegen eines großen Muttermals am Bein, das mehrere Operationen erforderlich machte. Jill, ein weiterer Kandidat, sprach offen über seine Transition und nannte seinen Haarausfall als einzige Unsicherheit. Giabiconi zeigte besonderes Interesse an Yanneck, einem 24-Jährigen aus dem Berliner Raum, und erklärte: "Ich liebe diesen Typen", während er ankündigte, mit seinem Agenten über mögliche Kooperationen mit Marken wie Dolce & Gabbana oder Dsquared2 zu sprechen. Bisher sind daraus jedoch keine Verträge entstanden.
Zum Ende der Folge blieb unklar, welchen langfristigen Einfluss Giabiconis Engagement auf die Karrieren der männlichen Kandidaten haben wird – zu frisch sind die Ereignisse noch.
Die Folge unterstrich die Herausforderungen des Modelbusiness: von körperlichen Unsicherheiten bis zu den strengen Erwartungen der Branche. Giabiconis Kritik und Kontakte weckten zwar Hoffnungen für Yannecks Zukunft, konkrete Karrierechancen blieben jedoch vorerst aus. Nun warten die Kandidaten gespannt auf die nächste Runde – und stehen erneut unter scharfem Beobachtungsdruck.
