Bayer Leverkusen steht ohne Torhüterinnen da – WM-Qualifikation der DFB-Frauen rückt näher
Lara MeyerTorwart-Probleme: Leverkusens Kapitän Repohl erneut verletzt - Bayer Leverkusen steht ohne Torhüterinnen da – WM-Qualifikation der DFB-Frauen rückt näher
Bayer Leverkusen kämpft mit einer Torhüterkrise nach Verletzungen beider Stamm- und Ersatzkeeperinnen. Die Nummer eins, Friederike Repohl, hat sich erneut ein Knie zugezogen, während Charlotte Voll weiterhin mit Schulterproblemen ausfällt. Die Situation zwang den Verein, in einem jüngsten Spiel auf eine Notlösung per Leihe zurückzugreifen.
Unterdessen bereitet sich die deutsche Frauen-Nationalmannschaft unter Bundestrainer Christian Wück weiter auf die WM-Qualifikation 2027 vor. Mannschaftskapitänin Giulia Gwinn wird die Elf in den anstehenden Spielen anführen, doch die genaue Kaderzusammensetzung steht noch nicht fest.
Bei Friederike Repohl handelt es sich um einen Teilriss des inneren Seitenbands im rechten Knie. Die Ärzte gehen von einer mindestens zweimonatigen Pause aus. Dies folgt auf wochenlange Rehabilitation nach einer separaten Muskelverletzung im linken Oberschenkel, die sie bereits außer Gefecht gesetzt hatte.
Auch die Ersatztorhüterin Charlotte Voll fällt aus – sie laboriert an einer Verletzung des Schultereckgelenks (AC-Gelenk). Bereits im Juni 2024 war sie an derselben Schulter operiert worden, was sie langfristig außer Gefecht setzte. Mit beiden Torfrauen verletzt, griff Leverkusen im Spiel gegen Eintracht Frankfurt auf Rafaela Borggraefe als Notlösung zurück.
Die 25-jährige Nationaltorhüterin war erst kürzlich von Liverpool zu Leverkusen gewechselt. Allerdings sitzt sie derzeit eine sechsspielige Sperre ab, die nach einer diskriminierenden Äußerung gegenüber einer Mitspielerin verhängt wurde. Ihre Einsatzmöglichkeiten bleiben bis zum Ende der Sperre eingeschränkt.
Auf internationaler Ebene steuert die DFB-Frauenauswahl auf entscheidende WM-Qualifikationsspiele zu. Am 3. März 2026 trifft das Team in Dresden auf Slowenien, bevor es vier Tage später nach Norwegen geht. Weitere Partien gegen Österreich sind für den 14. April in Nürnberg und den 18. April in Ried angesetzt. Bundestrainer Christian Wück und Kapitänin Giulia Gwinn führen die Mannschaft in die Qualifikation, doch der finale Kader steht noch nicht fest.
Leverkusens Torhüterprobleme lassen dem Team kurzfristig kaum Alternativen. Repohls Ausfallzeit erhöht den Druck, während Volls anhaltende Reha die Personalknappheit verlängert. Für die Nationalmannschaft bleibt der Fokus auf die WM-Qualifikation 2027 – mit wichtigen Spielen, die im neuen Jahr anstehen.
