18 April 2026, 00:15

Bergisch Gladbach baut neue Straßenquerung über S-Bahn-Gleise für bessere Verkehrsanbindung

Eine städtische Straße mit starkem Verkehr, hohen Gebäuden, einer Brücke auf der linken Seite, Strommasten mit Drähten, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Bergisch Gladbach baut neue Straßenquerung über S-Bahn-Gleise für bessere Verkehrsanbindung

Bergisch Gladbach baut Verkehrsinfrastruktur aus: Neue Straßenquerung über die S-Bahn-Gleise

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Bergisch Gladbach will seine Verkehrsanbindungen mit einer neuen Straßenquerung über die S-Bahn-Gleise deutlich verbessern. Das Vorhaben, das von der Infrastruktur- und Projektgesellschaft Bergisch Gladbach (IPGL) geleitet wird, ersetzt einen veralteten Bahnübergang an der Tannenbergstraße. Stadtvertreter bezeichnen den Bau als einen entscheidenden Schritt zur Modernisierung der lokalen Verkehrsverbindungen.

Die neue Querung wird von der Britannia-Hütte bis zur dreieckigen Kreuzung führen und dabei auch Anbindungen an die Kalkstraße umfassen. Sie entsteht als Reaktion auf die Schließung des alten Bahnübergangs an der Tannenbergstraße, der den gestiegenen S-Bahn-Verkehr nicht mehr bewältigen kann. Parallel dazu errichtet die Deutsche Bahn an gleicher Stelle einen Unterführungsweg für Radfahrer und Fußgänger.

Die IPGL arbeitet eng mit den lokalen Behörden, der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund go.Rheinland zusammen, um das Projekt voranzutreiben. In der nächsten Phase sollen Planungsleistungen für die Querung ausgeschrieben werden. Erster Beigeordneter Ragnar Migenda betonte die Bedeutung des Vorhabens für die langfristige Mobilität und eine moderne Infrastruktur.

Die neue Straßenquerung ist zudem Teil der geplanten Erweiterung der S11-Linie. Nach ihrer Fertigstellung wird sie eine leistungsfähige Verbindung für Autos und Lkw bieten und so den Verkehr in der Region entlasten.

Das Projekt stellt einen bedeutenden Ausbau der Bergisch Gladbacher Verkehrsnetzes dar. Die neue Querung wird sowohl den motorisierten Individualverkehr als auch nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer bedienen und gleichzeitig zukünftige Schienenprojekte unterstützen. Die konkreten Bauzeiten und weiteren Details hängen vom anstehenden Vergabeverfahren ab.

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