Bergisch Gladbach hisst Flagge gegen Rassismus als sichtbares Zeichen der Solidarität
Leon KrausBergisch Gladbach hisst Flagge gegen Rassismus als sichtbares Zeichen der Solidarität
Über dem Rathaus von Bergisch Gladbach weht nun eine neue Flagge mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus!". Entworfen wurde sie vom Bergisch Gladbacher Bündnis für Demokratie und Vielfalt, einer Initiative, die erst vor wenigen Monaten als Reaktion auf rechtsextreme Enthüllungen gegründet wurde.
Der Zusammenschluss entstand im Mai 2024, nachdem das sogenannte "Potsdamer Treffen" bekannt geworden war. Die Mitglieder entwickelten die Flagge als öffentlichkeitswirksames Zeichen gegen Diskriminierung – die konzeptionelle Leitung und Gestaltung übernahm Julia Bannenberg.
Die erste Ausgabe wurde offiziell an die stellvertretenden Bürgermeisterinnen Brigitta Opiela und Anna Maria Scheerer sowie an den stellvertretenden Bürgermeister Josef Willnecker überreicht. Opiela betonte, der Kampf gegen Rassismus sei eine lebenslange Aufgabe für alle Bürgerinnen und Bürger. Die Flagge ist nun für die Öffentlichkeit erhältlich; Spenden kommen der Arbeit des Bündnisses zugute.
Weitere Informationen zur Kampagne und zur Bestellung der Flagge gibt es unter www.gl-devi.de oder über die Social-Media-Kanäle der Initiative.
Mit der Hissung der Flagge am Rathaus bezieht die Stadt offiziell Position gegen Rassismus. Auch Bürgerinnen und Bürger können ihre Solidarität zeigen, indem sie über das Bündnis eine eigene Flagge erwerben. Die Aktion reiht sich in eine Welle ähnlicher Initiativen in Nordrhein-Westfalen ein – doch Bergisch Gladbachs Vorgehen zählt zu den sichtbarsten.






