07 May 2026, 20:12

Bergisch Gladbach plant Straßenprojekte – doch Personalmangel bremst die Umsetzung

Gebäude mit wenigen Menschen, die Fahrräder auf der Straße fahren.

Bergisch Gladbach plant Straßenprojekte – doch Personalmangel bremst die Umsetzung

Ausschuss für Mobilität und Verkehr in Bergisch Gladbach berät über Straßenprojekte

Diese Woche kam der Ausschuss für Mobilität und Verkehr in Bergisch Gladbach zusammen, um mehrere Straßenbauvorhaben zu prüfen. Zu den zentralen Beschlüssen zählte die Beibehaltung der aktuellen Gestaltung der Buchholzstraße sowie die Verschiebung der Sanierung der Leverkuser Straße auf das Jahr 2027. Zudem wurde auf die anhaltenden Personalengpässe hingewiesen, die sich auf die künftige Planung auswirken.

Zunächst billigte das Gremium das Maßnahmenprogramm für die Jahre 2026 bis 2028, wobei jedoch nur die Projekte für 2026 konkrete Beachtung fanden. Anschließend stimmten die Mitglieder dafür, die bestehende Verkehrsführung auf der Buchholzstraße beizubehalten und alternative Vorschläge abzulehnen.

Stellvertretender Bürgermeister Ragnar Migenda räumte das Scheitern einer geplanten Fahrradspur auf dem Hasenweg in Refrath ein. Ein jüngstes Gerichtsurteil hatte das Vorhaben blockiert, sodass die Stadt den Plan nun aufgeben muss. Gleichzeitig wurden Anpassungen für die Paffrather Straße beschlossen, darunter der Bau neuer geschützter Radwege.

Die CDU setzte sich für Änderungen an der Straße Auf der Kaule in Refrath ein und schlug vor, die Fahrbahn zu verbreitern sowie Einbahnregelungen aufzuheben, um Lkw-Zufahrten zu erleichtern. Unabhängig davon brachten SPD und Grüne einen Antrag ein, den Entwurf der Verwaltung für den Lerbacher Weg zu überarbeiten – mit Fokus auf Verbesserungen für den Radverkehr.

Die Sanierung der Leverkuser Straße soll nun erst Mitte 2027 beginnen, später als ursprünglich vorgesehen. Doch weiterhin stellt der Personalmangel ein großes Hindernis dar: Aktuell ist nur eine einzige Mitarbeiterin für statische Verkehrsprojekte zuständig, was die Umsetzung deutlich einschränkt.

Die Beschlüsse des Ausschusses setzen klare Prioritäten für das Jahr 2026, doch könnten Personalengpässe die Umsetzung verzögern. Während die Buchholzstraße ihre heutige Gestaltung behält, müssen Modernisierungen auf der Leverkuser Straße zwei weitere Jahre warten. Die Radverkehrsinfrastruktur bleibt ein umstrittenes Thema – einige Projekte kommen voran, andere scheitern an rechtlichen Hürden.

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