01 May 2026, 02:10

Betrüger locken mit Fake-Rheinbahn-Ticket für 2,35 Euro in Düsseldorf

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen anprangert, die Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

Betrüger locken mit Fake-Rheinbahn-Ticket für 2,35 Euro in Düsseldorf

Gefälschte Facebook-Seite lockt mit Düsseldorf-Reisepass für nur 2,35 Euro

Eine betrügerische Facebook-Seite wirbt mit einem sechsmonatigen Nahverkehrs-Ticket für Düsseldorf zum Spottpreis von nur 2,35 Euro. Die Betrüger geben vor, damit das 25-jährige Jubiläum der Rheinbahn zu feiern – doch das Verkehrsunternehmen distanziert sich klar von dem Angebot. Bereits jetzt wurden Nutzer durch den Fake-Post dazu verleitet, persönliche und finanzielle Daten preiszugeben.

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Die verdächtige Seite tauchte am 30. Juni 2025 auf und veröffentlichte weniger als zwei Wochen später ihren ersten betrügerischen Beitrag. Sie imitiert das Corporate Design der Rheinbahn, hat jedoch gerade einmal zehn Follower – die offizielle Seite zählt dagegen 47.000. In dem Post werden 500 vorab bezahlte Karten für unbegrenztes Reisen beworben, ein Angebot, das es laut dem echten Unternehmen gar nicht gibt.

Wer auf den Link klickt, landet auf einer Website mit Rheinbahn-Logo, aber einer inoffiziellen Domain. Ein Impressum fehlt, stattdessen werden Besucher aufgefordert, Fragen zu beantworten, bevor sie angeblich ein Ticket "gewinnen". Rechercheure von CORRECTIV.Faktencheck fanden heraus, dass Nutzer stets beim zweiten Versuch "erfolgreich" sind – um dann zur Eingabe von Kreditkartendaten aufgefordert zu werden.

Die Betrüger bewerben den Fake mit Bots und gezielten Facebook-Anzeigen. Dieses Muster entspricht über 1.000 gefälschten Seiten, die in mehr als 60 Ländern Verkehrsunternehmen nachahmen. Immer wiederkehrend: falsche Werbeaktionen, erfundene Jubiläen und die Forderung nach Zahlungen.

Die Rheinbahn warnt ausdrücklich, dass es ein solches Ticket nicht gibt. Der Betrug basiert auf einer gefälschten Website und irreführenden Anzeigen, um an persönliche Daten zu gelangen. Behörden verzeichnen weltweit weiterhin ähnliche Betrugsmaschen, die sich gegen Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel richten.

Quelle