08 May 2026, 10:09

Betrüger täuschen Bankmitarbeiter vor – zwei Opfer in Meinerzhagen fallen darauf herein

Weiße Visitenkarte mit handgeschriebenem Vermerk, wahrscheinlich der Name des Empfängers.

Betrüger täuschen Bankmitarbeiter vor – zwei Opfer in Meinerzhagen fallen darauf herein

Behörden in Meinerzhagen warnen nach zwei Betrugsfällen

Nach zwei getrennten Betrugsversuchen, die sich gegen ein lokales Unternehmen und eine 76-jährige Einwohnerin richteten, haben die Behörden in Meinerzhagen erneut vor Betrügern gewarnt. Die Täter nutzten täuschende Methoden – sie gaben sich als Bankmitarbeiter aus und manipulierten E-Mail-Daten –, um beide Opfer um ihr Geld zu bringen.

Im ersten Fall erhielt ein Unternehmen in Meinerzhagen eine E-Mail, in der behauptet wurde, die Bankverbindung eines Geschäftspartners habe sich geändert. Die Nachricht wies an, künftige Zahlungen auf ein neues Konto zu überweisen. Das Unternehmen folgte der Anweisung und überwies beträchtliche Summen, bevor es den Betrug bemerkte.

Unterdessen wurde eine 76-jährige Frau von einem Mann angerufen, der sich als Bankangestellter ausgab. Er überredete sie, sich in ihr Online-Banking einzuloggen und ihm Fernzugriff auf ihren Computer zu gewähren. Während des Gesprächs gab sie persönliche Finanzdaten preis und wurde angewiesen, mit niemandem über den Anruf zu sprechen.

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Am nächsten Morgen stellte die Frau fest, dass von ihrem Konto mehrere nicht autorisierte Abbuchungen getätigt worden waren. Echte Bankmitarbeiter fragen niemals nach PINs, TAN-Codes oder Fernzugriff – doch die Betrüger missbrauchten ihr Vertrauen, um an ihr Geld zu kommen.

Die Polizei ruft nun Unternehmen dazu auf, unerwartete Änderungen von Bankdaten direkt mit ihren Geschäftspartnern zu überprüfen. Auch Bürger werden gewarnt, niemals Login-Daten preiszugeben oder bei unaufgeforderten Anrufen Fernzugriff zu gestatten.

Die beiden Fälle zeigen, wie Betrüger gezielt Vertrauen ausnutzen, um an Geld zu gelangen. Die Behörden betonen erneut, dass Banken niemals telefonisch nach sensiblen Daten fragen. Bei verdächtigen Anfragen sollte man umgehend seine Bank oder die Polizei kontaktieren.

Quelle