Betrunkener Fahrer flieht mit 180 km/h vor der Polizei durch Dülmen
Ein 59-jähriger Mann aus Dülmen wurde in den frühen Morgenstunden des Mittwochs stark alkoholisiert an einer Raststätte auf der A43 beobachtet. Später führte er die Polizei auf eine rasante Verfolgungsjagd, bevor er schließlich gestellt und wegen schwerer Verstöße angeklagt wurde.
Gegen 2:15 Uhr am 22. Januar bemerkten Beamte den Mann in offensichtlich betrunkenem Zustand an der Raststätte. Trotz seines Zustands stieg er in seinen Nissan und setzte die Fahrt in Richtung Dülmen auf der Autobahn fort.
Die Polizei ortete das Fahrzeug in der Nähe der Anschlussstelle Dülmen und versuchte, es anzuhalten. Der Fahrer ignorierte jedoch die Polizeisignale und das Blaulicht, raste mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Dülmener Innenstadt und flüchtete weiter über die Borkener Straße, Merfeld und die Bruchstraße, bis die Beamten das Auto schließlich in Lette stoppen konnten.
Der Mann gab bei der Kontrolle zu, Alkohol getrunken zu haben. Die Behörden beschlagnahmten das Fahrzeug samt Schlüssel und entnahmen im Polizeirevier Dülmen eine Blutprobe.
Dem Fahrer drohen nun strafrechtliche Anklagen wegen Trunkenheit am Steuer und der Teilnahme an einem nicht genehmigten Straßenrennen. Die Blutprobe und das beschlagnahmte Fahrzeug dienen als Beweismittel in dem Verfahren.
