06 March 2026, 06:08

Betrunkener greift Bundespolizisten am Recklinghäuser Bahnhof an – 1,7 Promille im Blut

Eine Straßenansicht mit Verkehrskegeln, einem Bus, Laternenpfählen, Bäumen, Gebäuden, Kränen und Rauch, der aus einem fernen Gebäude aufsteigt.

Betrunkener greift Bundespolizisten am Recklinghäuser Bahnhof an – 1,7 Promille im Blut

Gewalttätiger Vorfall am Bahnhofsvorplatz Recklinghausen: 38-Jähriger greift Bundespolizisten an

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Am 4. März eskalierte am Bahnhofsvorplatz Recklinghausen eine Situation, als ein 38-jähriger Mann Bundespolizisten attackierte. Der Zwischenfall begann, nachdem der Mann beim Rauchen und Wegwerfen von Abfall auf Gleis 1 erwischt worden war – was zu einer chaotischen Festnahme führte.

Der Mann, ein türkischer Staatsbürger, wurde von den Beamten wegen Verstößen gegen die Hausordnung angesprochen. Statt zu kooperieren, wurde er aggressiv und ging auf einen der Polizisten los, in dem er versuchte, diesen mit dem Kopf zu stoßen. Auch bei dem Versuch, ihn festzusetzen, leistete er weiter Widerstand.

Auf der Wache blieb der 38-Jährige unkooperativ, sodass die Beamten weitere Zwangsmaßnahmen anwenden mussten. Ein später durchgeführter Alkoholtest ergab einen Blutalkoholwert von etwa 1,7 Promille – deutlich über der gesetzlichen Grenze. Aufgrund seiner anhaltenden Aggression ordnete ein Bereitschaftsrichter seine Untersuchungshaft an, um weitere Straftaten zu verhindern.

Die Ermittlungsbehörden haben inzwischen ein Verfahren wegen des Angriffs eingeleitet. Offizielle Statistiken zu ähnlichen gewalttätigen Vorfällen gegen Bundespolizisten in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen zwei Jahren lagen zunächst nicht vor.

Der Beschuldigte bleibt nach richterlicher Anordnung in Haft. Die Polizei prüft nun die genauen Umstände des Übergriffs und ob weitere Anklagepunkte hinzukommen. Der Vorfall unterstreicht die Risiken, denen Beamte bei routinemäßigen Kontrollen in ÖPNV-Knotenpunkten ausgesetzt sind.

Quelle