CDU will die Deutsche Bahn mit Familienreformen revolutionieren – und Manager unter Druck setzen
Leon KrausCDU will die Deutsche Bahn mit Familienreformen revolutionieren – und Manager unter Druck setzen
Die CDU fordert umfassende Reformen bei der Deutschen Bahn, um Bahnreisen familienfreundlicher zu gestalten. Zu den Vorschlägen gehören bessere Einrichtungen für Eltern, Erstattungen bei Verspätungen sowie strengere Regeln für Managerboni, die an Leistungsziele geknüpft sind. Die Pläne sollen auf dem nächsten CDU-Parteitag im Februar 2026 in Stuttgart beraten werden.
Die Union setzt sich für eine Reihe von Verbesserungen für Familien ein. So sollen Schwangere ab dem fünften Monat ohne Aufpreis in der ersten Klasse reisen dürfen. Zudem müssten Züge künftig standardmäßig mit Wickeltischen, kindgerechten Toiletten und Mikrowellen ausgestattet sein.
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Erstattung von Fahrkarten für Verspätungen. Familien sollen bei einer Verspätung von mehr als einer Stunde das volle Geld zurückerhalten. Bei schweren Störungen im Fernverkehr wären Teilrückerstattungen vorgesehen. Die Partei regt zudem eine Prüfung der Wiedereinführung kostenloser Sitzplatzreservierungen für Familien an.
Die CDU pocht auf mehr Verantwortung in der Führungsetage der Deutschen Bahn. Managerboni sollen gestrichen werden, wenn das Unternehmen seine Pünktlichkeitsziele verfehlt. Die Vorschläge werden auf dem CDU-Bundesparteitag am 20. und 21. Februar 2026 in Stuttgart offiziell diskutiert.
Falls die Pläne angenommen werden, müsste die Deutsche Bahn ihre Infrastruktur modernisieren und die Erstattungsregeln anpassen. Zudem drohten dem Unternehmen bei schlechter Leistung finanzielle Sanktionen, während die Gehälter der Führungskräfte an die Pünktlichkeit geknüpft würden. Die endgültigen Beschlüsse fallen auf dem CDU-Parteitag 2026 in Stuttgart.
