08 February 2026, 10:16

Cédric Brunner beichtet Alkoholprobleme und beendet mit 30 seine Fußballkarriere

Ein Mann in einem roten T-Shirt trinkt aus einer Flasche, während er auf einem Fußballfeld steht.

Cédric Brunner beichtet Alkoholprobleme und beendet mit 30 seine Fußballkarriere

Der ehemalige Profifußballer Cédric Brunner hat seine Karriere mit 30 Jahren beendet, nachdem er mit Verletzungen und persönlichen Herausforderungen zu kämpfen hatte. Der Schweizer Verteidiger, der zuletzt für den FC Schalke 04 spielte, sprach kürzlich offen über seinen langjährigen Kampf mit Alkohol und den Druck im Spitzensport. Seine ehrliche Schilderung lenkt die Aufmerksamkeit auf die psychischen Belastungen, mit denen Sportler selbst nach dem Karriereende konfrontiert sind.

Brunner verbrachte sechs Jahre im deutschen Fußball und wechselte 2018 zu Arminia Bielefeld. In vier Spielzeiten half er dem Verein 2020 beim Aufstieg in die 1 Bundesliga, erlebte aber auch den direkten Wiederabstieg mit. 2022 folgte der Wechsel zu Schalke 04, doch auch dort endete seine Zeit mit dem Abstieg in die zweite Liga.

Die Saison 2023/24 gestaltete sich schwierig, da ihn Leistenverletzungen immer wieder außer Gefecht setzten. Ohne Vertragsverlängerung verließ er Schalke 2024 und erklärte im Januar 2025 offiziell seinen Rücktritt. Insgesamt bestritt er 86 1 Bundesliga-Spiele und steuerte zwei Torvorlagen bei.

In einem aktuellen Instagram-Post gab Brunner zu, über Jahre hinweg Alkohol konsumiert zu haben, um nach Spielen mit dem Stress fertigzuwerden. Er beschrieb dies als eine Methode, um "abzuschalten" und sich über ein Jahrzehnt lang zu betäuben. Mittlerweile hat er seinen ersten alkoholfreien Monat seit 14 Jahren abgeschlossen. Aktuell spielt er für einen Amateurverein in der Schweiz und findet sich in ein Leben jenseits des Profifußballs ein.

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Brunners Karriere war geprägt von Höhen wie dem Aufstieg in die 1 Bundesliga und Tiefen wie Abstiegen, doch Verletzungen und persönliche Krisen setzten seinem Werdegang schließlich ein vorzeitiges Ende. Seine öffentlichen Aussagen zu Alkohol und psychischer Gesundheit haben eine Debatte über die Fürsorge für Sportler angestoßen. Fürs Erste konzentriert er sich auf seine Genesung und den Amateurfußball in der Schweiz.