Charli XCX beendet ihre Brat-Ära mit provokanter Film-Mockumentary The Moment
Marie KrügerCharli XCX beendet ihre Brat-Ära mit provokanter Film-Mockumentary The Moment
Charli XCX hat ihre Brat-Summer-Ära mit der Veröffentlichung von The Moment abgeschlossen – einer Mockumentary, die sowohl beim Sundance Film Festival als auch bei der Berlinale Premiere feierte. Der Film, in dem die Popkünstlerin eine fiktionalisierte Version ihrer selbst spielt, sorgt unter Kritikern für Diskussionen, dank seiner provokanten Auseinandersetzung mit Ruhm und kreativen Krisen.
The Moment markiert Charli XCX' ersten größeren Auftritt in einem abendfüllenden Spielfilm. Unter der Regie von Aidan Zamiri begleitet der Streifen die Sängerin durch die Höhen und Tiefen des Popstar-Daseins. Gelobt wurde die stilvolle Satire sowie Charli XCX' schauspielerische Leistung, während die schwache Komik, das wirre Drehbuch und der mangelnde Tiefgang der Handlung auf Kritik stießen.
Das Projekt hat für die Künstlerin eine persönliche Bedeutung. Die Dreharbeiten bezeichnete sie als kathartisch – eine Möglichkeit, echte Frustrationen aus ihrer Musikkarriere zu verarbeiten. Der Film erscheint nach ihrem Album Brat (2024), das sie in den Mainstream katapultierte und sogar Einfluss auf den Wahlkampf der US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris nahm.
Neben The Moment baut Charli XCX ihre Filmografie weiter aus: Sie ist in The Gallerist und I Want Your Sex zu sehen, und eine weitere Rolle wartet in dem bevorstehenden Horror-Remake Faces of Death auf sie. Mit dabei sind auch Alexander Skarsgård, Kylie Jenner, Julia Fox und Rachel Sennott – ein Ensemble, das dem Film zusätzlichen Star-Glanz verleiht.
The Moment beendet ein prägendes Kapitel für Charli XCX, die das Brat-Summer-Zeitalter offiziell für beendet erklärt hat. Die gespaltene Rezeption des Films steht im Kontrast zum kulturellen Einfluss ihrer Musik und lässt Fans wie Kritiker über seinen Stellenwert in ihrer wachsenden Karriere diskutieren. Mit weiteren Schauspielprojekten am Horizont setzt sich ihr Wandel von der Bühne zur Leinwand unaufhaltsam fort.
