Der rätselhafte Fall Travis Walton: Entführt von Außerirdischen im Arizona-Wald?
Leon KrausDer rätselhafte Fall Travis Walton: Entführt von Außerirdischen im Arizona-Wald?
Im November 1975 ereignete sich im Apache-Sitgreaves-Nationalforst in Arizona ein seltsamer Vorfall. Der 22-jährige Holzfäller Travis Walton behauptete, nach der Begegnung mit einem leuchtenden Objekt im Wald von Außerirdischen entführt worden zu sein. Seine Schilderung inspirierte später den Film Feuer am Himmel aus dem Jahr 1993.
Walton wurde am 10. Februar 1953 in Arizona geboren. Am Abend des 5. November 1975 beendeten er und sein Team aus Waldarbeitern gerade ihre Arbeit, als sie ein helles, nicht identifizierbares Licht im Wald entdeckten. Neugierig näherte sich Walton dem Objekt – doch plötzlich wurde er von einem Strahl getroffen und zu Boden geschleudert.
Die verängstigten Kollegen flohen in Panik. Nach einigen Minuten kehrten sie zurück, um nach Walton zu suchen, fanden jedoch keine Spur von ihm. Alle Teammitglieder bestanden später einen Lügendetektortest und beharrten darauf, den Vorfall miterlebt zu haben und Walton nicht verletzt zu haben.
Fünf Tage später tauchte Walton wieder auf – desorientiert, aber am Leben. Er behauptete, an Bord eines außerirdischen Raumschiffs gebracht worden zu sein, und beschrieb seine Entführer als kleine, haarlose Wesen in rotbraunen Overalls. Trotz Skepsis blieb seine Aussage durchgehend konsistent.
Kritiker vermuteten, die Geschichte sei erfunden worden, um Bußgelder für Verzögerungen bei einem Holzfällerprojekt zu umgehen. Doch Waltons Team hielt an seiner Aussage fest, sodass der Fall jahrzehntelang ungeklärt blieb.
Die angebliche Entführung Waltons entwickelte sich zu einem der meistdiskutierten UFO-Fälle Amerikas. Seine Schilderung wurde später für einen großen Kinofilm adaptiert. Bis heute gibt es keine endgültige Erklärung für den Vorfall.






