07 March 2026, 18:07

Dortmunder Forscher entwickeln Hochvolt-Antriebe für die Elektroauto-Zukunft

Ein Plakat mit einem Auto und Text, der eine Steuergutschrift von bis zu 7500 USD für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeugs in 2023 ankündigt.

Dortmunder Forscher entwickeln Hochvolt-Antriebe für die Elektroauto-Zukunft

Forscherinnen und Forscher der Fachhochschule Dortmund leiten ein neues, von der EU gefördertes Projekt zur Entwicklung von Hochvolt-Antriebssystemen für Elektrofahrzeuge. Die Initiative ODYSSEV vereint 14 Partner aus acht europäischen Ländern, darunter namhafte Industrieunternehmen wie Mitsubishi Electric Europe und ZF Friedrichshafen. Ziel ist es, die Einführung fortschrittlicher elektrischer Antriebstechnik zu beschleunigen und gleichzeitig höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten.

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Im Mittelpunkt des Projekts stehen Hochvoltsysteme, die durch höhere Spannungen den Energiefluss optimieren. Dieser Ansatz ermöglicht schnelleres Laden, dünnere Kabel und geringere Wärmeverluste – und reduziert so Energieverschwendung. Dennoch gibt es noch Herausforderungen, etwa bei der Isolierung, den Grenzen von Halbleitern und der Überhitzungsgefahr von Batterien beim Schnellladen.

ODYSSEV deckt die gesamte Entwicklungsphase ab – von innovativen Halbleitern bis zur Integration zentraler Komponenten. Digitale Werkzeuge wie Modellierung und Simulation helfen, die Systeme virtuell zu verfeinern, bevor sie in der Praxis getestet werden. Ein erster Prototyp des Hochvolt-Antriebs wird bald auf der Teststrecke LaSiSe in Selm erprobt.

Das nächste Koordinationstreffen findet im Juni an der Fachhochschule Dortmund statt. Das Projekt fügt sich in die EU-Strategie ein, Europas Führungsrolle bei der Antriebstechnik für Elektrofahrzeuge zu stärken und gleichzeitig die Klimaziele im Verkehrssektor voranzutreiben.

Mit ODYSSEV soll die Hochvolt-Technologie zum Standard in Elektrofahrzeugen werden. Durch die Verbindung von Forschung, Industriekompetenz und digitaler Innovation will das Projekt technische Hürden überwinden und neue Sicherheitsmaßstäbe setzen. Die Ergebnisse könnten eine Schlüsselrolle für die Zukunft der nachhaltigen Mobilität in Europa spielen.

Quelle