Dortmunder Polizei setzt 2025 mit "Tag der Werte" Zeichen gegen Diskriminierung
Marie KrügerDortmunder Polizei setzt 2025 mit "Tag der Werte" Zeichen gegen Diskriminierung
Dortmunder Polizei veranstaltet am 26. Mai 2025 „Tag der Werte“ mit Fokus auf Sinti und Roma
Die Dortmunder Polizei lädt am 26. Mai 2025 zu ihrem jährlichen Tag der Werte ein, der in diesem Jahr das Leben der Sinti- und Roma-Gemeinden in den Mittelpunkt stellt. Die Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Multikulturellen Forum organisiert wird, präsentiert die Ausstellung „Rassediagnose: Zigeuner“, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Das diesjährige Thema wurde von Roman Franz vorgeschlagen, dem Vorsitzenden des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma in Nordrhein-Westfalen (NRW).
Der Tag der Werte ist eine langjährige Initiative der Dortmunder Polizeidirektion. Im Rahmen von Diskussionen, Workshops und Gastvorträgen wird die Rolle der Polizei in einer Demokratie beleuchtet. Frühere Ausgaben der Veranstaltung zählten Beiträge des Soziologen Professor Aladin El-Mafaalani sowie von Neven Subotić von der well:fair-Stiftung.
Das Programm 2025 widmet sich den Erfahrungen von Sinti und Roma, mit dem Ziel, Vorurteile abzubauen und das Verständnis für ihre Lebensrealität zu fördern. Polizepräsident Gregor Lange betonte die Bedeutung dieses Dialogs im Kampf gegen Diskriminierung. Seine Äußerungen folgen einem kürzlich unterzeichneten Rahmenabkommen zwischen der Landesregierung NRW und dem Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW, das Ende November 2024 geschlossen wurde. Die Vereinbarung zielt darauf ab, die Teilhabe der Gemeinschaft zu stärken und Benachteiligungen entgegenzuwirken.
Der in Düsseldorf ansässige Landesverband blickt auf 40 Jahre Engagement zurück und führt jährlich rund 2.500 Fachberatungen in 12 Sprachen durch. Medienanfragen zur Veranstaltung richten Sie bitte an Peter Bandermann bei der Dortmunder Polizei.
Der Tag der Werte 2025 findet im Polizeipäsidium Dortmund statt und bringt Beamtinnen und Beamte, Gemeinschaftsvertreter sowie die Öffentlichkeit zusammen, um sich mit Diskriminierung auseinanderzusetzen und Inklusion zu fördern. Die Ausstellung und die Diskussionen sollen das Bewusstsein für die Geschichte und die aktuellen Herausforderungen von Sinti und Roma vertiefen.






