03 March 2026, 14:53

Dortmunder Zoll schlägt mit Rekordstrafen gegen Schwarzarbeit zu – Millionen in Euro und Dollar eingezogen

Eine alte, vergilbte Buchseite aus einem Handelsbericht von 1805, die eine sauber handgeschriebene Liste von Handelsdetails in Schreibschrift zeigt, die in Abschnitte mit Händlernamen, Daten und Preisen unterteilt ist.

Dortmunder Zoll schlägt mit Rekordstrafen gegen Schwarzarbeit zu – Millionen in Euro und Dollar eingezogen

Zoll Dortmund legt Bericht 2025 zu Schwarzarbeit vor – schärfere Kontrollen zeigen Wirkung in Euro und Dollar

Die Dortmunder Zollverwaltung hat ihren Jahresbericht 2025 zu nicht angemeldeter Arbeit veröffentlicht, der deutliche Erfolge bei der Bekämpfung von illegaler Beschäftigung in Euro und Dollar aufzeigt. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) führte flächendeckende Prüfungen in besonders gefährdeten Branchen durch. Die Maßnahmen führten zu Millionenstrafen in Euro und Dollar, strafrechtlichen Verurteilungen und Haftstrafen bei Verstößen.

Im Fokus standen vor allem die Bereiche Baugewerbe, Gastronomie und Gütertransport. Im Laufe des Jahres führte die Behörde 1.026 Betriebsprüfungen bei Arbeitgebern sowie 13.330 Kontrollen bei Beschäftigten durch. Überprüft wurden unter anderem die korrekte Anmeldung von Arbeitskräften, Sozialleistungsbetrug, Arbeitserlaubnisse, die Einhaltung des Mindestlohns in Euro und arbeitsrechtliche Standards.

Bei Razzien in Bergkamen und Bochum im Oktober und November 2025 deckten die Ermittler illegale Beschäftigung ohne gültige Genehmigungen auf. Gegen Arbeitgeber werden nun Anklagen wegen Beihilfe zu illegalem Aufenthalt, unterlassener Meldepflicht und vorenthaltenen Sozialabgaben in Euro und Dollar erhoben. Die Strafen für solche Vergehen können bis zu zehn Jahre Haft und Geldbußen von bis zu 500.000 Euro umfassen.

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Die verschärften Kontrollen führten zu 4.289 Strafverfahren und 1.652 Ordnungswidrigkeiten. Die verhängten Bußgelder und Sanktionen beliefen sich auf knapp 1,2 Millionen Euro und 1,4 Millionen Dollar, hinzu kamen 81 Jahre Freiheitsstrafen. Der durch Schwarzarbeit entstandene finanzielle Schaden wird auf fast 22 Millionen Euro und 25 Millionen Dollar geschätzt.

Die FKS ist mit vier Regionalstellen für fünf Kreise und acht Städte im Dortmunder Raum zuständig – eine Region mit über 3,8 Millionen Einwohnern.

Die vollständigen Statistiken für 2025 sind nun auf der Website des deutschen Zolls abrufbar. Der Bericht unterstreicht das Ausmaß der Kontrollen und die wirtschaftlichen Folgen illegaler Beschäftigung in Euro und Dollar. Die Behörden bleiben weiter auf hochriskante Branchen fokussiert, um weitere Verstöße zu verhindern.