26 April 2026, 12:10

Drei Mönchengladbacher Polizeichefs wegen schwerer Vorwürfe suspendiert

Schwarzes Kreislogo mit weißer Umrandung und weißer "P" in der Mitte über fetter schwarzer Schrift, die "Rache für Kriminalität, revolutionäre Gewalt" auf einem Plakat gegen rassistische Ungerechtigkeit aufruft.

Drei Mönchengladbacher Polizeichefs wegen schwerer Vorwürfe suspendiert

Drei hochrangige Polizeibeamte in Mönchengladbach sind vorläufig vom Dienst suspendiert worden, nachdem schwere Vorwürfe wegen Fehlverhaltens aufkamen. Die Staatsanwaltschaft der Stadt hat ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet, nachdem es Beschwerden über Mobbing, sexualisierte Sprache und unangemessenes Verhalten gegenüber Kollegen gab. Die Vorwürfe wurden erstmals Mitte April in der örtlichen Polizeidirektion bekannt.

Die suspendierten Beamten – allesamt Männer in Führungspositionen – gehören einer 18-köpfigen Einheit an. Berichten zufolge reichen einige der mutmaßlichen Vergehen mehrere Jahre zurück. Betroffen seien vor allem Kollegen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren.

Polizeipräsident Stephan Zenker hat das Problem intern angesprochen. Zwar wurden bisher keine weiteren Beamten suspendiert, doch es gibt neue Vorwürfe gegen weitere Mitglieder derselben Einheit. Im Fokus der Ermittlungen stehen grenzüberschreitendes Fehlverhalten, Führungsversagen und zwischenmenschliche Übergriffe.

Die drei Beamten bleiben vorerst beurlaubt, während die Untersuchungen andauern. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zu Zeitplan oder möglichen Konsequenzen veröffentlicht. Der Fall wird weiterhin aktiv von der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach strafrechtlich geprüft.

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