Drei Syrerinnen mit gefälschten Ausweisen an deutscher Grenze aufgegriffen und abgeschoben
Marie KrügerDrei Syrerinnen mit gefälschten Ausweisen an deutscher Grenze aufgegriffen und abgeschoben
Drei syrische Frauen sind nach den Niederlanden zurückgeschickt worden, nachdem sie an einem deutschen Grenzübergang mit gefälschten Ausweispapieren aufgegriffen wurden. Die Bundespolizei nahm die Gruppe fest.
Die Frauen wurden am Grenzübergang Aachen-Vetschau angehalten, als Beamte entdeckten, dass ihre rumänischen Personalausweise Fälschungen waren. Eine genauere Prüfung ergab, dass den Dokumenten wesentliche Sicherheitsmerkmale echter Papiere fehlten. Die Behörden nahmen sie in Gewahrsam und leiteten ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und Urkundenfälschung ein.
Ersten Ermittlungen zufolge sind die Frauen vermutlich über die Türkei und Griechenland nach Europa eingereist, bevor sie nach Deutschland gelangten. Nach der Bearbeitung des Falls wurden sie in die Niederlande zurückgeführt, wo sie sich laut Angaben vor dem Vorfall aufgehalten haben sollen.
Die Ermittlungen wurden an die Staatsanwaltschaft übergeben, die nun prüft, wie die gefälschten Papiere beschafft und genutzt wurden. Den Frauen drohen in den Niederlanden mögliche rechtliche Konsequenzen wegen ihrer Beteiligung an der Fälschung und des Versuchs der illegalen Einreise.
Die deutsche Grenzpolizei überwacht weiterhin die Grenzübergänge auf ähnliche Fälle und legt besonderen Wert auf die Kontrolle von Identitätsdokumenten.






