Drogenfund und Fahrverbot: Niederländer in Duisburg nach riskanter Fahrt festgenommen
Marie KrügerDrogenfund und Fahrverbot: Niederländer in Duisburg nach riskanter Fahrt festgenommen
Ein 50-jähriger niederländischer Autofahrer wurde in Duisburg festgenommen, nachdem die Polizei auffälliges Fahrverhalten in der Nähe einer Tankstelle beobachtet hatte. Dem Mann werden nun Drogenbesitz und Fahren unter Drogeneinfluss vorgeworfen. Am 16. April musste er sich vor Gericht verantworten, wo ein Haftbefehl gegen ihn vollstreckt wurde.
Der Vorfall begann, als Beamte auf der Wanheimer Straße einen Volkswagen bemerkten, der zwischen den Spuren hin- und herschwanke. Im Fahrzeug befanden sich drei Personen: der Fahrer, ein 38-jähriger Beifahrer und ein weiterer Insasse im Alter von 24 Jahren. Die Polizei hielt den Wagen in der Nähe einer Tankstelle an.
Der Fahrer wirkte aufgeregt und versuchte offenbar, einen Gegenstand zu verstecken, bei dem es sich vermutlich um Betäubungsmittel handelte. Die Behörden beschlagnahmten sowohl die mutmaßlichen Drogen als auch sein Mobiltelefon. Da er keinen Ausweis bei sich trug, Anzeichen von Intoxikation zeigte und illegale Substanzen gefunden wurden, kam er in Untersuchungshaft.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete eine Blutprobe an, um den Konsum von Drogen und Alkohol nachzuweisen. Der Beschuldigte wurde später einem Haftrichter vorgeführt, der die Anklagepunkte offiziell verlas.
Der Mann bleibt bis zum Abschluss der Ermittlungen in Haft. Bei einer Verurteilung drohen ihm Strafen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen Trunkenheit im Verkehr. Die beiden Mitfahrer wurden zwar vernommen, jedoch nicht festgenommen.






