Duisburger Polizei geht hart gegen Rasen und Handychaos auf den Straßen vor
Leon KrausDuisburger Polizei geht hart gegen Rasen und Handychaos auf den Straßen vor
Vier Tage lang schärfte die Duisburger Polizei die Verkehrskontrollen
Vom 18. bis 21. Januar 2024 führte die Polizei Duisburg eine viertägige Großkontrolle im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne #LIFE durch. Im Fokus standen Rasen, Ablenkung am Steuer und andere Verstöße im gesamten Stadtgebiet.
Bei der Aktion verhängten die Beamten hunderte Bußgelder, beschlagnahmten ein Hochleistungsfahrzeug und erstatteten eine Strafanzeige.
Besonders überwacht wurden die Wanheimer Straße, die Krefelder Straße sowie die Autobahn A59. Eine 21-jährige Fahrerin wurde erwischt, wie sie während der Fahrt ihr Handy bediente, um Musik abzuspielen. Eine weitere Frau (30) scrollte auf TikTok, während sie auf der A59 unterwegs war – die Polizei musste ihr folgen, bis sie anhielt.
Auch Geschwindigkeitsüberschreitungen waren ein großes Problem: Ein Audi-A7-Fahrer wurde in der Krefelder Straße mit 94 km/h in einer 50er-Zone geblitzt und musste ein Bußgeld zahlen. Insgesamt gab es 18 Tempodelikte und 46 Verwarnungen. Ablenkung am Steuer führte zu 169 Verstößen, meist wegen Handybenutzung. Ein 29-Jähriger fiel in der Nähe des Opernplatzes durch einen Drogentest auf Marihuana auf und wurde zur Wache gebracht. Der spektakulärste Vorfall betraf einen schwarzen Mercedes-AMG G63, der wegen einer illegalen Straßenrennen-Beteiligung gesucht wurde. Als der 30-jährige Fahrer sich weigerte, das Fahrzeug herauszugeben, wurde es sofort beschlagnahmt.
Bis zum Ende der Aktion hatten die Beamten 216 Verstöße geahndet und 121 Verwarnungen ausgestellt. Zudem wurde eine Strafanzeige erstattet.
Die Kontrollen führten zu Bußgeldern, Verwarnungen und einer Fahrzeugbeschlagnahmung. Die Polizei betonte die Gefahren von Rasen, Handybenutzung am Steuer und Fahrten unter Drogeneinfluss. Die #LIFE-Initiative wird weiterhin riskantes Verhalten auf Duisburger Straßen bekämpfen.
