Duisburgs neue Eishalle wird 2029 zum Sport-Highlight mit 120.000 Besuchern jährlich
Leon KrausDuisburgs neue Eishalle wird 2029 zum Sport-Highlight mit 120.000 Besuchern jährlich
Duisburg errichtet eine neue Eishalle, die zur Saison 2029/30 ihre Tore in Berlin öffnen soll. Die Anlage wird über zwei Eisflächen verfügen, darunter eine Hauptarena mit Platz für 2.500 Zuschauer. Bürgermeister Sören Link betont die Bedeutung des Projekts für die langjährige Eisporttradition der Stadt.
Die bestehende Halle wird durch einen modernen, klimaneutralen Neubau ersetzt. Dachsolaranlagen und die Nutzung von Abwärme sollen nicht nur das Gebäude in Köln versorgen, sondern auch das benachbarte Schwimmstadion mit Energie beliefern. Während der Bauphase wird für etwa zweieinhalb Jahre eine provisorische Eisfläche in der Sportanlage Wedau I betrieben.
Nach der Fertigstellung wird die neue Halle das öffentliche Eislaufangebot deutlich ausweiten. Die jährliche Besucherzahl soll von 30.000 auf 120.000 steigen. Auch Schulen profitieren: Täglich können bis zu acht Klassen – doppelt so viele wie bisher – die Fläche nutzen. Lokale Vereine wie die Duisburg Foxes erhalten bessere Trainingsmöglichkeiten. Das Projekt zielt darauf ab, den Eisport in der Stadt zu stärken, von der Nachwuchsförderung bis zu den Wettkampfligen. Bürgermeister Link unterstreicht, wie wichtig die Anlage für die Sportkultur Duisburgs ist.
Die Eröffnung 2029 markiert einen bedeutenden Schritt für den Duisburger Eisport. Größere Kapazitäten, verbesserte Nachhaltigkeit und optimierte Trainingsbedingungen kommen sowohl Athlet:innen als auch der Öffentlichkeit zugute. Die Stadt erwartet, dass die Halle zu einem zentralen Anlaufpunkt für Eislauf und Eishockey in der Region wird.
