Düsseldorfer Polizei geht mit harten Kontrollen gegen Rasen vor
Die Düsseldorfer Polizei beteiligte sich am 18. Oktober 2023 an einer landesweiten Verkehrssicherheitskampagne. Die unter dem Motto #LEBEN durchgeführte Aktion zielte darauf ab, Rasen einzudämmen und das Bewusstsein für Gefahren im Straßenverkehr zu schärfen. Auf dem Corneliusplatz richteten Beamte eine sichtbare Ausstellung ein, bei der das Wrack eines verunglückten Autos die Risiken rücksichtslosen Fahrens verdeutlichte.
Die Kontrollen begannen mit mobilen Einheiten, die auf umliegenden Straßen Fahrer anhalten ließen. Wer zu schnell unterwegs war, wurde zum Corneliusplatz geleitet, wo weitere Überprüfungen stattfanden. Allein auf der A44 registrierten die Beamten im Laufe des Tages 300 Geschwindigkeitsverstöße, wobei 261 Bußgelder wegen überhöhter Geschwindigkeit verhängt wurden.
Unter den Verkehrssündern befand sich ein 38-jähriger Deutscher, der ohne gültigen Führerschein unterwegs war. Gegen ihn lag bereits ein vorheriger Entzug der Fahrerlaubnis vor, was nun zu strafrechtlichen Ermittlungen gegen ihn und den Fahrzeughalter führte. Zudem dokumentierte die Polizei 56 Ordnungswidrigkeiten wegen Rasens, von denen drei mit einem Fahrverbot geahndet werden könnten.
Insgesamt fertigten die Beamten vier Anzeigen wegen Verkehrsdelikten und 18 wegen Ordnungswidrigkeiten an. Drei Fahrzeuge wurden zur technischen Begutachtung sichergestellt, und während der Kontrollen wurden 18 weitere Bußgelder ausgestellt. Das ausgestellte Unfallfahrzeug diente als eindringliche Mahnung an die möglichen Folgen von leichtsinnigem Fahrverhalten.
Die Kampagne verband Repression mit Prävention, um dem Problem des Rasens in Düsseldorf entgegenzuwirken. Strafanzeigen, Geldbußen und Fahrzeugsicherstellungen prägten die Bilanz des Tages. Die Behörden betonen weiterhin die Bedeutung verantwortungsvollen Fahrens im Rahmen der übergeordneten Initiative #VerantwortungBremstGeschwindigkeit.






