08 May 2026, 08:08

Elektroauto brennt auf A3 bei Ratingen – Fahrer schwer verletzt und Autobahn gesperrt

Löschfahrzeug fährt auf einer Straße mit Autos, Motorrädern und anderen Fahrzeugen; Gebäude und Bäume im Hintergrund.

Elektroauto brennt auf A3 bei Ratingen – Fahrer schwer verletzt und Autobahn gesperrt

Dramatischer Brand auf der A3 bei Ratingen

Am Freitagnachmittag brach auf der Autobahn A3 in Höhe Ratingen ein spektakuläres Feuer aus. Ein Elektroauto geriet auf der Fahrtrichtung Köln in Brand, woraufhin die Straße vollständig gesperrt werden musste. Der Fahrer konnte sich aus dem brennenden Fahrzeug retten, erlitt jedoch schwere Verletzungen.

Der Notruf ging gegen 13:10 Uhr bei der Feuerwehr Ratingen ein. Das Fahrzeug hatte sich zwischen dem Autobahnkreuz Breitscheid und der Anschlussstelle Ratingen-Ost entzündet, woraufhin sofort Einsatzkräfte alarmiert wurden. Berufsfeuerwehrleute aus Ratingen wurden von freiwilligen Kräften aus Breitscheid, Lintorf und Mitte unterstützt, die umgehend zur Unfallstelle eilten.

Auch Rettungssanitäter aus Ratingen und Heiligenhaus, ein Notarztwagen sowie ein Rettungshubschrauber aus Duisburg rückten an. Der Fahrer, dem die Flucht aus dem Fahrzeug gelungen war, wurde zunächst im Rettungswagen notfallmedizinisch versorgt, bevor er per Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen wurde.

Um den Brand zu bekämpfen, setzten die Einsatzkräfte ein Hochdruck-Nebelsystem ein, das speziell zur Kühlung überhitzter Batterien entwickelt wurde. Zudem kam ein spezielles Löschfahrzeug, die sogenannte „Cobra“, zum Einsatz, das für die besonderen Risiken von Elektroauto-Bränden ausgerüstet ist. Erst nach etwa drei Stunden gelang es den Feuerwehrleuten, die Flammen vollständig zu löschen und die Unfallstelle abzusichern.

Nach der Brandbekämpfung wurde das stark beschädigte Fahrzeug geborgen und in eine gesicherte Quarantänestation für Elektroautos gebracht.

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Während der gesamten Einsatzdauer blieb die Autobahn komplett gesperrt. Der Zustand des Fahrers war so kritisch, dass ein Transport per Hubschrauber in eine Spezialklinik notwendig wurde. Die Behörden haben bisher keine Angaben zur Brandursache oder zum aktuellen Zustand des Verletzten gemacht.

Quelle