11 March 2026, 14:07

Elleringhäuser Tunnel wird bis 2029 mit Rettungsstollen saniert

Ein tunnel voller Steine und ein Metalltor in der Mitte, mit Drähten oben, die an einen Stolleneingang erinnern.

Elleringhäuser Tunnel wird bis 2029 mit Rettungsstollen saniert

Umfangreiche Sanierungsarbeiten am Elleringhäuser Eisenbahntunnel – Fertigstellung bis 2029 geplant

Am Elleringhäuser Eisenbahntunnel laufen derzeit groß angelegte Sanierungsarbeiten, die voraussichtlich bis 2029 andauern werden. Im Rahmen des Projekts entsteht ein neuer Rettungstunnel, um aktuelle Sicherheitsvorschriften zu erfüllen. Mit gezielten Sprengungen wird täglich an der Beschleunigung der Bauarbeiten gearbeitet.

Die Sanierung des fast 1.400 Meter langen Tunnels umfasst nun auch einen parallelen Rettungsstollen. Dieser zusätzliche Zugang muss so dimensioniert sein, dass Einsatzfahrzeuge – darunter auch Feuerwehrwagen – einfahren und darin wenden können. Ursprünglich sollte der Tunnel für die gesamten Bauarbeiten vier Jahre lang komplett gesperrt werden. Doch auf Antrag der SBL-Fraktion verkürzte der Kreistag diese Sperrzeit.

Die Sprengarbeiten finden mehrmals täglich im Briloner Wald statt. Bei jeder Detonation wird der Tunnelvortrieb um etwa 100 bis 150 Meter vorangetrieben, wobei pro Sprengung rund 75 Kilogramm Sprengstoff zum Einsatz kommen. Weitere Details zum Sanierungsprozess werden auf dem Kölner Tunnelbautag am 4. März 2026 vorgestellt.

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Neben den Sprengungen sind zusätzliche Maßnahmen geplant, die jedoch in den bisher vorliegenden Berichten noch nicht konkret benannt wurden. Der Rettungstunnel bleibt ein zentraler Bestandteil der Modernisierung und soll sicherstellen, dass die gesamte Anlage den heutigen Sicherheitsanforderungen entspricht.

Die Arbeiten am Elleringhäuser Tunnel werden bis 2029 andauern und kombinieren Sprengungen mit weiteren Baumaßnahmen. Nach Abschluss der Sanierung ermöglicht der neue Rettungstollen einen vollumfänglichen Notfallzugang und erhöht damit die Sicherheit im Bahnbetrieb. Die Entscheidung des Kreistags, die Sperrzeit zu verkürzen, zielt darauf ab, Beeinträchtigungen zu minimieren, ohne den Baufortschritt zu gefährden.

Quelle