EMPACT-Aktionstage in Krefeld: Zoll deckt Lohnbetrug und illegale Beschäftigung auf
Marie KrügerEMPACT-Aktionstage in Krefeld: Zoll deckt Lohnbetrug und illegale Beschäftigung auf
Hauptzollamt Krefeld beteiligt sich an EMPACT-Aktionstagen gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung
In der 39. Kalenderwoche nahm das Hauptzollamt Krefeld an den EMPACT-Aktionstagen teil, um gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung vorzugehen. Die koordinierten Einsätze sind Teil einer europäischen Initiative zur Bekämpfung von schwerer und organisierter Kriminalität. Die Behörden konzentrierten sich dabei auf gezielte Kontrollen an zentralen Standorten.
Insgesamt führten 73 Kontrollbeamte 31 Überprüfungen durch, bei denen Räumlichkeiten begangen und 128 Personen erfasst wurden. Die Kontrollen brachten acht Verdachtsfälle von Lohnvorenthaltung und Veruntreuung ans Licht. Vier dieser Fälle standen im Zusammenhang mit gastronomischen Betrieben in der Markthalle Mönchengladbach.
Zudem wurden während der Einsätze zahlreiche Meldeverstöße festgestellt. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) betonte die Bedeutung von legaler Beschäftigung, fairer Bezahlung und Arbeitnehmerschutz. Die Aktionstage richteten sich gezielt gegen Straftaten wie Drogenhandel, Menschenhandel und illegale Arbeitspraktiken.
Die Ergebnisse werden nun weiter ausgewertet. Verdachtsfälle werden entsprechend der Zuständigkeiten der jeweiligen Behörden nachverfolgt.
Die EMPACT-Aktionstage führten zu mehreren Ermittlungen wegen Lohnverstößen und Meldepflichtverletzungen. Die Behörden werden die Erkenntnisse weiter prüfen, um das weitere Vorgehen festzulegen. Die Einsätze unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, Arbeitsgesetze durchzusetzen und Ausbeutung zu bekämpfen.






