Essen beschleunigt die Verkehrswende mit CITYBAHN und Kreuzungsneubau
Marie KrügerEssen beschleunigt die Verkehrswende mit CITYBAHN und Kreuzungsneubau
Essen treibt die Verkehrswende im Westviertel und darüber hinaus mit großen Schritten voran. Der Stadtrat hat die Pläne für die Kreuzung Altendorfer Straße / Berthold-Beitz-Boulevard genehmigt, während die Arbeiten am Straßenbahnprojekt CITYBAHN weiterlaufen. Die Maßnahmen sollen die Verkehrsverbindungen in der gesamten Stadt verbessern.
Für die Umgestaltung der Kreuzung Altendorfer Straße / Berthold-Beitz-Boulevard wurde der Baubeschluss gefasst. Die Neukonzeption umfasst neue Weichen, eine modernisierte Signaltechnik sowie eine verbesserte Beleuchtung. Die Stadt Essen übernimmt dabei Kosten in Höhe von rund 915.000 Euro.
Bereits im Gange sind die Bauarbeiten an der sogenannten „Bahnhofstangente“, dem zentralen Abschnitt der CITYBAHN entlang der Hollestraße. Die neue Straßenbahnlinie wird den Stadtbezirk ESSEN 51 mit dem Hauptbahnhof verbinden. Die Strecke beginnt am Betriebshof Stadtmitte im Osten, führt am Hauptbahnhof vorbei und endet an der Haltestelle Bergmühle im Nordwesten.
Ab Anfang 2025 werden die Stadtwerke Essen mit dem Umbau der westwärts führenden Fahrspur der Haus-Berge-Straße beginnen. Später soll dort die CITYBAHN auf Rasengleisen in einer mittigen Spur verlegt werden. Die städtischen Kosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf geschätzte 3,5 Millionen Euro. Die Pläne basieren auf Beschlüssen aus dem Jahr 2022, die eine Trennung von Straßenbahn- und Autospuren vorsehen.
Das CITYBAHN-Projekt schafft eine neue Ost-West-Straßenbahnverbindung für die Stadt. Die Baumaßnahmen an der Haus-Berge-Straße und die Kreuzungsmodernisierungen unterstützen diese Erweiterung. Weitere Informationen gibt es unter www.citybahn-essen.de.






