Essen stimmt per Briefwahl über olympische Bewerbung 2026 ab
Essen stimmt per Bürgerentscheid über Olympische Bewerbung ab
Am 19. April 2026 wird Essen einen Bürgerentscheid über seine Bewerbung für die Olympischen Spiele abhalten – erstmals vollständig als Briefwahl. Rund 429.000 Wahlberechtigte sind aufgerufen, sich an der Abstimmung zu beteiligen.
Die Stadt ist Teil eines größeren Wettbewerbs: Vier Regionen – KölnRheinRuhr (ein gemeinsames Projekt von 17 Städten), Berlin, München und Hamburg – haben offiziell ihre Kandidaturen für die Ausrichtung der Spiele eingereicht. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird am 26. September 2026 den nationalen Bewerber auswählen.
Die Stimmabgabe per Briefwahl wird zentral in Halle 4 der Messe Essen ausgezählt, beginnend um 15:00 Uhr am Tag der Abstimmung. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sucht die Stadt noch etwa 600 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Besonders gesucht werden Wahlvorstände und Schriftführer, die den Prozess begleiten.
Ehrenamtliche erhalten für ihren Einsatz eine Aufwandsentschädigung: Wahlvorstände und Schriftführer bekommen 80 Euro, Stellvertreter und weitere Helfer 70 Euro. Interessierte finden weitere Informationen und können sich online unter www.ourwebsite/wahlhelfer registrieren. Für Rückfragen steht die Wahlhelfer-Hotline unter der Nummer 88-12344 zur Verfügung.
Die Bewerbung KölnRheinRuhr, an der auch Essen beteiligt ist, sieht eine abgestimmte Bürgerbefragung in allen 17 teilnehmenden Städten bis zum gleichen Stichtag vor. Auch Städte wie Mönchengladbach, Aachen, Köln, Wuppertal und Dortmund haben ihre Teilnahme an der Regionalbewerbung bestätigt.
Der Bürgerentscheid markiert einen entscheidenden Schritt für Essens olympische Ambitionen. Bei einem positiven Ausgang könnte die Stadt Teil des offiziellen deutschen Bewerbungsverfahrens werden. Die finale Entscheidung über den nationalen Kandidaten trifft der DOSB Ende September 2026.
