Euskirchen diskutiert Haushaltsplanung – Frauen in der Kommunalpolitik gefragt
Leon KrausEuskirchen diskutiert Haushaltsplanung – Frauen in der Kommunalpolitik gefragt
Stellvertretender Bürgermeister und Kämmerer von Euskirchen, René Strotkötter, lädt zu öffentlicher Diskussion über Haushaltsplanung in der Therme Euskirchen ein
Am Dienstag, den 24. Februar 2026, veranstaltet Euskirchens Stellvertretender Bürgermeister und Kämmerer René Strotkötter um 18:00 Uhr im Ratssaal der Therme Euskirchen eine öffentliche Diskussion zum städtischen Haushalt. Die Veranstaltung richtet sich speziell an Frauen, die sich für Kommunalpolitik interessieren – ob mit oder ohne Vorkenntnisse.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Mehr Frauen in (der) Kommunalpolitik" und soll Bürgerinnen aktiv in politische Entscheidungsprozesse einbinden. Strotkötter wird den Haushalt der Stadt Euskirchen erläutern, dabei dessen Aufbau, zentrale Ausgabenbereiche und finanzielle Spielräume thematisieren. Im Fokus stehen Pflichtaufgaben wie Sozialleistungen, Bildung und Infrastruktur, die den Großteil der Mittel binden.
Personalkosten, soziale Dienstleistungen und öffentliche Einrichtungen machen traditionell den Löwenanteil der Ausgaben aus. Da 80 bis 90 Prozent der Einnahmen aus lokalen Steuern und Landeszuschüssen für diese Pflichtleistungen aufgewendet werden müssen, bleibt der Stadt nur ein Spielraum von 10 bis 20 Prozent für freiwillige Investitionen – die genauen Zahlen werden während der Veranstaltung präzisiert.
Zudem wird Strotkötter auf aktuelle finanzielle Herausforderungen und die politischen Weichenstellungen eingehen, die die Zukunft Euskirchens prägen. Die Veranstaltung bietet insbesondere Neueinsteigerinnen die Möglichkeit, sich über kommunale Entscheidungsstrukturen und Haushaltsprioritäten zu informieren.
Die Diskussion gibt Frauen die Chance, sich direkt in die Finanzplanung der Stadt einzubringen. Die Teilnehmerinnen erhalten Einblicke in die Verteilung der städtischen Mittel und die Grenzen kommunaler Gestaltungsmöglichkeiten. Die Initiative steht im Kontext der laufenden Bemühungen, die Beteiligung von Frauen an lokalen Entscheidungsprozessen zu stärken.
