Fahrradunfälle im Kreis Gütersloh sinken – doch alle 16 Stunden kracht es noch
Lara MeyerFahrradunfälle im Kreis Gütersloh sinken – doch alle 16 Stunden kracht es noch
Im Kreis Gütersloh ging 2024 die Zahl der Fahrradunfälle zurück
Im Jahr 2024 ereignete sich im Kreis Gütersloh etwa alle 16 Stunden ein Fahrradunfall. Trotz dieser Häufigkeit sank die Gesamtzahl der verletzten Radfahrer und E-Bike-Nutzer auf 540. Die anstehende Aktion „Radschlag“ kombiniert Prävention und Kontrollen, um diese Zahlen weiter zu reduzieren.
Noch vor dem Start der Kampagne bietet das Baumwollgras-Fest am 18. Mai praktische Unterstützung für mehr Sicherheit. Von 11:00 bis 17:00 Uhr findet die Veranstaltung entlang des Wanderwegs Hühnermoor in Marienfeld statt. Dort gibt es eine kostenlose Fahrradcodierung, um Diebstähle zu erschweren und gestohlene Räder leichter zuordnen zu können. Zudem stehen Verkehrssicherheitsexperten für Fragen zur Verfügung und passen Helme für einen besseren Sitz an.
Besucher können an einem Helm-Crashtest-Simulator selbst erleben, warum das Tragen eines Helms so wichtig ist. Parallel betreibt die Polizei Gütersloh einen Informationsstand in der Nähe des Heimatmuseums am Lutterstrang. Das Fest verspricht ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen – mit Unterhaltung und einem Fokus auf Verkehrssicherheit.
Die Aktion „Radschlag“ startet offiziell 2025 und baut auf den Aufklärungsbemühungen des Baumwollgras-Fests auf. Ziel ist es, die Sicherheitsbedingungen für Radfahrer, E-Bike-Nutzer und andere Verkehrsteilnehmer im gesamten Kreis zu verbessern.
Der Rückgang der Fahrradunfälle ist ein positiver Trend für Gütersloh. Mit der Aktion „Radschlag“ und Veranstaltungen wie dem Baumwollgras-Fest setzen die Behörden konkrete Maßnahmen um, um die Sicherheit zu erhöhen. Kostenlose Dienstleistungen, Fachberatung und interaktive Demonstrationen sollen dazu beitragen, die Unfallzahlen weiter zu senken.






