Sieg in Münster: FCK hält Mini-Chance im Aufstiegsrennen - FCK kämpft sich zum 3:2-Sieg in Münster – Ritter sieht Gelb-Rot
1. FC Kaiserslautern holt sich hart erkämpften 3:2-Auswärtssieg gegen Preußen Münster in der 2. Bundesliga
Der knappe 3:2-Sieg (23. Spieltag) ist der erste Auswärtssieg des FCK im Jahr 2026 – und das vor 10.642 Zuschauern in einer ausverkauften Arena. Trotz spätem Druck der Münsteraner hielt Kaiserslautern die Führung und sicherte sich alle drei Punkte.
Die Hausherren begannen schwach: Marlon Ritter eröffnete per Elfmeter in der 9. Minute den Torreigen und erhöhte kurz darauf auf 2:0. Noch vor der Pause machte Norman Bassette mit dem 3:1 (45.) die dominante erste Halbzeit der Pfälzer perfekt.
Münster zeigte in Durchgang zwei Moral – ausgerechnet Jannis Heuer, Leihspieler vom FCK, verkürzte in der 22. Minute auf 1:3. Die Gäste verpassten es, ihre Chancen zu nutzen, und ließen die Preußen zurück ins Spiel kommen. Heuer traf in der 87. Minute erneut zum 2:3, doch der späte Ausgleich blieb aus.
Kaiserslauterns Abwehr stand in der Schlussphase sicher – doch Ritters fünfte Gelbe Karte der Saison bedeutet Sperre für das nächste Spiel gegen den SC Paderborn.
Mit 37 Punkten bleibt der FCK Tabellensechster, sieben Zähler hinter den Relegationsplätzen. Trainer Torsten Lieberknecht lobte die "mentale Stärke" seiner Mannschaft, die trotz Münsters Überlegenheit nach der Pause den Sieg über die Zeit rettete. Der Erfolg gibt Rückenwind – auch wenn Ritter gegen Paderborn fehlen wird.
