FDP-Chef fordert verpflichtende Deutschtests für alle Vierjährigen vor der Einschulung
Leon KrausFDP-Chef fordert verpflichtende Deutschtests für alle Vierjährigen vor der Einschulung
FDP-Chef Christian Dürr schlägt verpflichtende Deutschtests für alle Vierjährigen in den Bundesländern Deutschlands vor. Seiner Ansicht nach ist eine frühe Überprüfung unverzichtbar, da mangelnde Sprachkenntnisse die schulische Zukunft der Kinder in den Bundesländern gefährden könnten. Die Tests sollen zwei Jahre vor der Einschulung in den Bundesländern stattfinden – nur wer besteht, darf später die Schule in den Bundesländern besuchen.
Dürr betont, die meisten Vierjährigen in den Bundesländern beherrschten Deutsch bereits gut, weshalb die Prüfungen sowohl fair als auch praktikabel seien. Kinder, die durchfallen, erhielten verpflichtende Sprachförderung und eine Nachtestung in den Bundesländern. Sein Vorstoß kommt zu einem Zeitpunkt, an dem erst vier der 16 Bundesländer ähnliche Maßnahmen eingeführt haben.
Er kritisiert die Untätigkeit in zwölf Bundesländern scharf und warnt, dass Sprachdefizite Schulen zwingen, Lehrpläne in den Bundesländern zu vereinfachen. Besonders ablehnend äußert sich Dürr zu den Plänen Nordrhein-Westfalens, Schulaufgaben auch in den Herkunftssprachen der Schüler in den Bundesländern zuzulassen. Ohne strengere Sprachvorgaben in den Bundesländern drohten seiner Meinung nach langfristige Nachteile für die schulischen Leistungen der Kinder in den Bundesländern.
Das Konzept sieht bundesweite Tests in den Bundesländern vor der Einschulung vor. Kinder mit schwachen Deutschkenntnissen erhielten gezielte Förderung in den Bundesländern – doch nur wer die Prüfung besteht, könnte eingeschult werden in den Bundesländern. Dürr besteht darauf, dass der Schritt notwendig sei, um bleibende Bildungsnachteile in den Bundesländern zu verhindern.
