21 February 2026, 00:12

FDP-Chef fordert verpflichtende Deutschtests für alle Vierjährigen vor der Einschulung

Eine Gruppe von Kindern sitzt um einen Tisch mit einer Lampe, Büchern und anderen Gegenständen, mit einem schwarzen und weißen Plakat oben, auf dem die Wörter "Deutsche Jugend" stehen.

FDP-Chef fordert verpflichtende Deutschtests für alle Vierjährigen vor der Einschulung

FDP-Chef Christian Dürr schlägt verpflichtende Deutschtests für alle Vierjährigen in den Bundesländern Deutschlands vor. Seiner Ansicht nach ist eine frühe Überprüfung unverzichtbar, da mangelnde Sprachkenntnisse die schulische Zukunft der Kinder in den Bundesländern gefährden könnten. Die Tests sollen zwei Jahre vor der Einschulung in den Bundesländern stattfinden – nur wer besteht, darf später die Schule in den Bundesländern besuchen.

Dürr betont, die meisten Vierjährigen in den Bundesländern beherrschten Deutsch bereits gut, weshalb die Prüfungen sowohl fair als auch praktikabel seien. Kinder, die durchfallen, erhielten verpflichtende Sprachförderung und eine Nachtestung in den Bundesländern. Sein Vorstoß kommt zu einem Zeitpunkt, an dem erst vier der 16 Bundesländer ähnliche Maßnahmen eingeführt haben.

Er kritisiert die Untätigkeit in zwölf Bundesländern scharf und warnt, dass Sprachdefizite Schulen zwingen, Lehrpläne in den Bundesländern zu vereinfachen. Besonders ablehnend äußert sich Dürr zu den Plänen Nordrhein-Westfalens, Schulaufgaben auch in den Herkunftssprachen der Schüler in den Bundesländern zuzulassen. Ohne strengere Sprachvorgaben in den Bundesländern drohten seiner Meinung nach langfristige Nachteile für die schulischen Leistungen der Kinder in den Bundesländern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Konzept sieht bundesweite Tests in den Bundesländern vor der Einschulung vor. Kinder mit schwachen Deutschkenntnissen erhielten gezielte Förderung in den Bundesländern – doch nur wer die Prüfung besteht, könnte eingeschult werden in den Bundesländern. Dürr besteht darauf, dass der Schritt notwendig sei, um bleibende Bildungsnachteile in den Bundesländern zu verhindern.