06 January 2026, 14:23

FDP-Politiker sorgen mit Muppet-Parodie bei Epiphanie-Fest für politischen Eklat

Ein Plakat mit mehreren Cartoons, Text auf der rechten Seite, einer Wand und Fenstern im Hintergrund.

Liberaler Muppet-Show: FDP-Größen liefern Comedy-Act - FDP-Politiker sorgen mit Muppet-Parodie bei Epiphanie-Fest für politischen Eklat

Politik-News: Epiphaniestradition in Stuttgart eskaliert: FDP-Politiker sorgen mit Muppet-Show-Parodie für Eklat

Ein traditionelles Epiphaniefest in Stuttgart nahm eine unerwartete Wendung, als zwei prominente FDP-Politiker die Feierlichkeiten störten. Wolfgang Kubicki und Marie-Agnes Strack-Zimmermann tauchten in einer Opernloge auf und imitierten die Figuren Statler und Waldorf aus der Muppet Show. Ihr Auftritt lenkte die Aufmerksamkeit von der eigentlichen Zeremonie ab – und löste eine neue politische Kontroverse aus.

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Der Vorfall ereignete sich während der jährlichen Epiphanieveranstaltung im Stuttgarter Opernhaus. Kubicki und Strack-Zimmermann hatten sich in einer Logenbox positioniert und beschossen von dort aus die Bühne mit spöttischen Kommentaren – ganz im Stil des grantigen Muppet-Duos. Strack-Zimmermann scherzte später, sie sei "nicht Miss Piggy", während sie Kubicki mit Kermit verglich.

Doch Kubickis Äußerungen blieben nicht bei der harmlosen Störaktion stehen. Er kritisierte die Linke scharf und warnte vor linksextremistischer Gewalt, nachdem ein jüngster Angriff auf das Berliner Stromnetz 45.000 Haushalte ohne Strom zurückgelassen hatte. Der Linke-Co-Vorsitzende Jan van Aken hatte die Tat zwar als "völlig falsch" verurteilt, gleichzeitig aber auch die Krisenbewältigung bemängelt. Kubicki warf van Aken daraufhin vor, linksextreme Gewalt zu verharmlosen, und unterstellte ihm, es amüsant zu finden, "die Reichen abzuknallen und Milliardäre zu enteignen". Noch weiter ging er, als er scherzte, der ehemalige Kreml-Chef Dmitri Medwedew solle – falls er einen deutschen Politiker entführen wolle – lieber van Aken ins Visier nehmen und nicht CDU-Chef Friedrich Merz.

Van Aken seinerseits hatte unterdessen die Forderungen nach Sanktionen gegen Donald Trump verschärft. Er schlug vor, US-Staatsvermögen einzufrieren – ähnlich den Maßnahmen gegen Russland nach dem Ukraine-Krieg. Zu den Zielen zählten Trumps Immobilien und Krypto-Vermögen.

Der Opernhaus-Streich vertiefte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen FDP und Linker. Kubickis Aussagen zu Extremismus und van Akens Sanktionsoffensive unterstreichen die wachsende politische Spaltung. Die Störung überschatte zudem Stuttgarts Epiphaniebräuche und hinterließ bei Veranstaltern und Gästen ein ungewöhnliches, aber unvergessliches Spektakel.