Feuerwehrleute in NRW kämpfen gegen höhere Altersgrenze für ihren Ruhestand
Leon KrausFeuerwehrleute in NRW kämpfen gegen höhere Altersgrenze für ihren Ruhestand
Die Gewerkschaft ver.di in Nordrhein-Westfalen wehrt sich gegen Pläne, das Renteneintrittsalter für Feuerwehrleute anzuheben. Über 5.000 Feuerwehrkräfte haben eine Petition unterzeichnet, um die bisherige Altersgrenze von 60 Jahren zu erhalten. Diese wurde im März dem Landtag vorgelegt.
Das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen berät derzeit über einen Gesetzentwurf, der die Altersgrenze erhöhen soll. Mit dem Vorhaben sollen demografische Veränderungen und Personalengpässe bewältigt sowie die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren langfristig gesichert werden.
Die Gewerkschaft ver.di lehnt die geplante Änderung entschieden ab. Tjark Sauer, bei ver.di zuständiger Sekretär für den Feuerwehrbereich in NRW, warnte, dass eine Anhebung des Renteneintrittsalters potenzielle Nachwuchskräfte abschrecken könnte. Zudem kritisierte er, dass der Schritt die Leistungen der Feuerwehrleute missachte und die Einsatzbereitschaft der Wehren gefährde.
ver.di besteht darauf, die Altersgrenze bei 60 Jahren zu belassen. Die Gewerkschaft argumentiert, dass die geplante Reform die Personalgewinnung und die operative Stärke der Feuerwehren untergraben könnte. Die Diskussion dauert an, während das Ministerium die Auswirkungen des Entwurfs prüft.






