Feuerwehrverband diskutiert Krisenmanagement und Zukunft des Katastrophenschutzes im Ennepe-Ruhr-Kreis
Lara MeyerFeuerwehrverband diskutiert Krisenmanagement und Zukunft des Katastrophenschutzes im Ennepe-Ruhr-Kreis
Im Ennepe-Ruhr-Kreis fand die 41. Bezirksdelegiertenversammlung des Feuerwehrverbandes in Herdecke statt. Über 130 Delegierte aus kommunalen und Werkfeuerwehren trafen sich zu der Veranstaltung.
Der neu ernannte Landrat Sebastian Arlt eröffnete die Konferenz. Er berichtete von seiner persönlichen Verbindung zur Feuerwehr und bekräftigte seine Unterstützung für deren Arbeit.
Präsident Rolf-Erich Rehm ging in seiner Rede auf die jüngsten Herausforderungen ein, vor denen die Feuerwehr steht – darunter Hochwasser, der Krieg in der Ukraine und die Gefahr von Energieengpässen. Er forderte eine bessere Krisenbewältigung und lobte die Zusammenarbeit der Kommunen im Kreisgebiet.
Matthias Jansen betonte die starke Teamarbeit der Feuerwehren im Bezirk. Zudem kündigte er eine Ehrungsveranstaltung in Sprockhövel an und rief Politiker sowie Verantwortungsträger dazu auf, die Finanzierung und Förderung von Feuerwehr- und Katastrophenschutzdiensten weiterhin zu sichern.
Auf der Tagesordnung stand auch die erneute Diskussion über ein im Jahr 2012 vom Verband vorgeschlagenes Einsatzleitzentrum. Nils Abbink, der Kreisjugendfeuerwehrwart, berichtete, dass die Mitgliederzahl in der Jugendfeuerwehr mit 453 Teilnehmenden stabil geblieben sei.
Die Veranstaltung unterstrich die anhaltenden Bedürfnisse und Erfolge des Feuerwehrwesens. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Zusammenarbeit, das Krisenmanagement sowie die langfristige Sicherung der Unterstützung für den Einsatz- und Katastrophenschutz.
