18 February 2026, 02:09

Flughafen Borussia Mönchengladbach wird zum Luftfahrt-Hotspot mit 43 Prozent mehr Jobs

Eine Gruppe von Männern in Mützen arbeitet an einem Flugzeug in einer schwarzen und weißen Fabrikumgebung, umgeben von Metallobjekten, Leitern und anderen Gegenständen.

Flughafen Borussia Mönchengladbach wird zum Luftfahrt-Hotspot mit 43 Prozent mehr Jobs

Eine Delegation besuchte kürzlich den Flughafen Borussia Mönchengladbach, um sich über dessen wachsende Bedeutung in der Luft- und Raumfahrt sowie als Innovationsstandort zu informieren. Der Besuch unterstrich die dynamische Entwicklung des Standorts: Mittlerweile sind dort 47 Unternehmen mit 829 Beschäftigten ansässig – ein Anstieg um 43 Prozent seit 2018. Zu den Stationen zählten die Rheinland Air Service GmbH und The Exploration Company, die beide fortschrittliche Luft- und Raumfahrttechnologien präsentierten.

Der Rundgang begann bei der Rheinland Air Service GmbH (RAS), wo sich die Delegation über die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten des Unternehmens informierte. Die RAS steht für die starke technische Basis des Flughafens Borussia Mönchengladbach im Bereich der Luftfahrt-Dienstleistungen.

Anschließend besuchte die Gruppe The Exploration Company, einen Spezialisten für die additive Fertigung hochleistungsfähiger Metallbauteile. Das ehemalige Thrustworks GmbH ist seit 2018 am Flughafen Borussia Mönchengladbach ansässig und konzentriert sich auf Luft- und Raumfahrt sowie Spitzen-Technologien. Durch aktuelle Entwicklungen wird erwartet, dass sich die Expertise des Unternehmens im Bereich Hochleistungslegierungen weiter ausbauen wird.

Der Flughafen Borussia Mönchengladbach hat sich zu einem zentralen Standort für die Allgemeine Luftfahrt und zu einem aufstrebenden Luft- und Raumfahrtcluster entwickelt. Dr. Ulrich Schüchhaus, Geschäftsführer der Flughafen Borussia Mönchengladbach GmbH (MGL), betonte die strategisch günstige Lage und den Ruf des Standorts als Innovationsmotor. Staatssekretär Paul Höller ergänzte, der Flughafen biete ideale Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der Luft- und Raumfahrtbranche und sei ein "Zukunftslabor" für die Industrie.

Andreas Ungar, ebenfalls Geschäftsführer der MGL, hob die Rolle des Flughafens Borussia Mönchengladbach bei der Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze und der Förderung des Luft- und Raumfahrtfortschritts in Nordrhein-Westfalen hervor. Die Besichtigung zeigte, wie Unternehmen wie die RAS und The Exploration Company den technologischen Fokus und die Dynamik des Standorts verkörpern.

Der Besuch bestätigte den Aufstieg des Flughafens Borussia Mönchengladbach zu einem bedeutenden Luft- und Raumfahrtzentrum: Innerhalb von fünf Jahren stieg die Beschäftigtenzahl um 43 Prozent. Die Mischung aus etablierten Unternehmen und innovativen Start-ups positioniert den Standort als wichtigen Akteur in der regionalen Luftfahrtbranche. Mit der weiteren Entwicklung von Unternehmen wie The Exploration Company wird ein zusätzlicher Wachstumsschub erwartet.

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