Frau mit 15 Ratten in zu kleinem Käfig am Essener Hauptbahnhof angeklagt
Lara MeyerFrau mit 15 Ratten in zu kleinem Käfig am Essener Hauptbahnhof angeklagt
Eine Schwedin ist angeklagt worden, nachdem die Polizei 15 Ratten in einem winzigen Käfig am Essener Hauptbahnhof entdeckt hatte. Die Tiere wurden bei einer frühmorgendlichen Kontrolle auf Gleis 4/6 in desolatem Zustand vorgefunden.
Der Vorfall ereignete sich gegen 3:50 Uhr am 27. August. Beamte hielten die Frau an, als sie sich mit den Nagetieren auf eine Reise durch Europa vorbereitete. Die Ratten waren eng zusammengedrängt, übereinander gestapelt in einem Käfig, der für ihre Anzahl viel zu klein war.
Die Polizei beschlagnahmte die Tiere und brachte sie in eine Notunterkunft. Die Behörden erhoben später Anklage gegen die Frau wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Zudem wird ihr vorgeworfen, Bahnanlagen verunreinigt zu haben.
Der Fall wirft Fragen über den Umgang mit Tieren während Reisen auf. Die Ermittlungen zu den Plänen der Frau und dem Wohlbefinden der Ratten laufen noch. Die beschlagnahmten Ratten befinden sich inzwischen in der Obhut eines Tierheims. Die Frau muss sich wegen des Vorwurfs der Tierquälerei und der Sachbeschädigung am Bahnhof verantworten. Ihre geplante Reise mit den Ratten wurde von den Behörden gestoppt.






