Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel wächst und zieht positive Jahresbilanz
Marie KrügerFreiwillige Feuerwehr Sprockhövel wächst und zieht positive Jahresbilanz
Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel zieht Bilanz: Einsatzbereitschaft und Wachstum im Fokus
Am 28. März 2025 fand die jährliche Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sprockhövel statt. Bei der Veranstaltung blickten die Verantwortlichen auf ein ereignisreiches Einsatzjahr zurück und präsentierten wichtige Weichenstellungen für die Zukunft der Notfallversorgung in der Region.
Im Jahr 2024 rückte die Wehr zu 365 Einsätzen aus, wobei die Einsatzkräfte insgesamt rund 7.500 Stunden im Dienst verbrachten. Aktuell besteht das Team aus 215 aktiven Feuerwehrleuten, darunter 18 Frauen, sowie 64 jungen Mitgliedern in den Jugend- und Kinderfeuerwehren. Auch im Bereich Ausbildung wurde viel geleistet: Insgesamt absolvierten die Kräfte 2.100 Stunden an Schulungen und Lehrgängen.
Bürgermeisterin Sabine Noll nutzte die Versammlung, um den Einsatzkräften und ihren Familien für ihr Engagement zu danken. Langjährige Mitglieder wurden für ihre treuen Dienste und besondere Verdienste geehrt. Markus Neuhaus, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, sprach in seinem Beitrag über globale Krisen und deren mögliche Auswirkungen auf die lokale Notfallvorsorge.
Fortschritte gab es zudem bei Infrastrukturprojekten: Der Bau des neuen Rettungsdienstzentrums im Ennepe-Ruhr-Kreis hat bereits begonnen. Gleichzeitig steht die Freiwillige Feuerwehr Obersprockhövel kurz vor dem Notartermin für den Erwerb des Grundstücks, auf dem die neue Wache entstehen soll.
Die Wehr betonte ihren inklusiven Ansatz und lädt Interessierte unabhängig von Herkunft oder körperlichen Voraussetzungen zum Mitmachen ein. Wie versichert wurde, lassen sich Aufgaben flexibel an individuelle Lebensumstände anpassen, sodass jeder einen sinnvollen Beitrag leisten kann.
Die Versammlung unterstrich die kontinuierliche Entwicklung und Einsatzbereitschaft der Feuerwehr. Mit neuen Standorten in Planung und einem starken Fokus auf Ausbildung stellt sich das Team den künftigen Herausforderungen. Der Aufruf an die Bevölkerung, sich zu engagieren, bleibt bestehen – denn gemeindliche Unterstützung ist für die Arbeit der Wehr unverzichtbar.






