23 May 2026, 00:16

Fronhof-Neugestaltung in Solingen: CDU-Lenkung bringt Projekt voran – doch Streit um Kameras bleibt

Grüne in Solingen lehnen Videoüberwachung im Ohligser Unterführungsweg ab

Fronhof-Neugestaltung in Solingen: CDU-Lenkung bringt Projekt voran – doch Streit um Kameras bleibt

Die Pläne zur Neugestaltung des Fronhofs in Solingen sind wieder auf Kurs, nachdem die CDU ihre Haltung zum Projekt geändert hat. Die Grünen begrüßen diesen Kurswechsel als positiven Schritt für die Stadt. Ein zentraler Streitpunkt bleibt jedoch der CDU-Vorschlag, im nahegelegenen Unterführungsbereich Videoüberwachung einzuführen – ein Vorhaben, das die Grünen entschieden ablehnen.

Die CDU-Fraktion in Solingen hatte kürzlich vorgeschlagen, in der Unterführung in Ohligs Überwachungskameras zu installieren, um die Sicherheit zu erhöhen. Die Grünen hingegen argumentieren, dass Überwachung keine Lösung sei. Stattdessen setzen sie sich für eine bessere städtebauliche Gestaltung ein, darunter verbesserte Beleuchtung, Sauberkeit und regelmäßige Instandhaltung, um ein sicheres Umfeld zu schaffen.

Helga Bisier, Mitglied der Grünen, zeigte sich erleichtert, dass die Neugestaltung des Fronhofs nun vorankommt. Das Projekt umfasst einen erweiterten Spielplatz, den die Grünen als großen Gewinn für Familien hervorheben. Zudem unterstützen sie die umfassende Umgestaltung des Platzes, um ihn zu einem einladenderen und funktionaleren öffentlichen Raum zu machen.

Obwohl die CDU die Sanierung der Unterführung nun befürwortet, bleiben die Grünen in ihrer Ablehnung von Kameras unnachgiebig. Ihre Position ist klar: Ein Gefühl von Sicherheit entsteht durch gut gestaltete, einladende Räume – nicht durch ständige Überwachung.

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Die Neugestaltung des Fronhofs wird mit Unterstützung der Grünen voranschreiten, mit Fokus auf familienfreundliche Angebote und städtebauliche Verbesserungen. Die Debatte über die Sicherheit in der Unterführung dauert jedoch an, wobei die Grünen für gestalterische Maßnahmen statt für Überwachung plädieren. Die endgültigen Entscheidungen werden prägen, wie der Bereich in den kommenden Jahren Sicherheit und öffentliches Wohlbefinden in Einklang bringt.

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