Gil Ofarim bricht sein Schweigen: Neue Enthüllungen zum Davidstern-Skandal in Leipzig
Marie KrügerGil Ofarim Behauptet: Video ist eine Fälschung - Gil Ofarim bricht sein Schweigen: Neue Enthüllungen zum Davidstern-Skandal in Leipzig
Gil Ofarim hat sich in der Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! erstmals öffentlich zum Davidstern-Skandal von 2021 geäußert. Der Sänger brach während einer Lagerfeuer-Runde sein Schweigen und griff die Vorwürfe auf, die er damals gegen einen Mitarbeiter eines Leipziger Hotels erhoben hatte. Seine Äußerungen kommen zwei Jahre, nachdem er vor Gericht eingestand, Teile der Geschichte erfunden zu haben.
Der Streit begann 2021, als Ofarim einem Angestellten des Hotels in Leipzig vorwarf, antisemitische Bemerkungen gemacht zu haben. Er behauptete, der Mitarbeiter habe ihn aufgefordert, seine Davidstern-Halskette zu verstecken. Später veröffentlichte Überwachungsaufnahmen des Hotels zeigten die Kette jedoch nicht, woraufhin Ofarim behauptete, die Aufnahme sei manipuliert worden.
In der Reality-Show betonte er nun, es gebe einen Zeugen, der ihn mit der Kette gesehen habe. Zudem argumentierte er, das im Internet verbreitete Video sei nicht das Original und es fehlten entscheidende Sekunden. Ofarim begründete sein früheres Schweigen mit einer Vertraulichkeitsvereinbarung – doch der Anwalt des Hotelmitarbeiters stellte später klar, dass es eine solche nie gegeben habe, sondern lediglich eine Unterlassungserklärung.
2023 gestand Ofarim vor Gericht, Teile der Vorfälle erfunden zu haben, und willigte ein, 10.000 Euro Entschädigung zu zahlen. Damit war der Rechtsstreit beigelegt. Wie das Hotel auf seine jüngsten Aussagen reagiert, ist bisher nicht bekannt.
Seine jüngsten Behauptungen in Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! widersprechen jedoch seinem früheren Geständnis vor Gericht. Obwohl der Fall bereits abgeschlossen war, haben seine erneuten Äußerungen die Debatte um den Vorfall wieder in die Öffentlichkeit gebracht. Seit seiner Entschuldigung und Zahlung im Jahr 2023 wurden keine weiteren rechtlichen Schritte bekannt.
