Gladbach kämpft um Tabaković – doch die Ablöse ist zu hoch
Borussia Mönchengladbach ringt um die feste Verpflichtung von Haris Tabaković
Der Stürmer, der derzeit von der TSG Hoffenheim ausgeliehen ist, hat mit elf Toren und drei Vorlagen in 20 Spielen überzeugt. Doch finanzielle Engpässe stehen einem dauerhaften Wechsel im Weg.
Tabaković wechselte in dieser Saison leihweise zu den Fohlen und entwickelte sich schnell zu einem Leistungsträger. Seine Bilanz – elf Treffer und drei Assists – hat den Verein davon überzeugt, ihn fest zu verpflichten. Doch Hoffenheim fordert rund fünf Millionen Euro Ablöse, eine Summe, die Gladbach derzeit nicht aufbringen kann.
Um den Transfer zu finanzieren, müsste der Club zunächst andere Spieler verkaufen. Zu den möglichen Abgängen zählt Tomáš Čvančara. Die Verhandlungen stocken jedoch, was Sportdirektor Rouven Schröder nur wenig Handlungsspielraum lässt. Die Situation wird zusätzlich durch die mögliche Rückkehr von Tim Kleindienst nach seiner Verletzung verkompliziert – sein Comeback könnte die Dringlichkeit einer Verpflichtung Tabakovićs verringern. Unterdessen steht fest, dass ein weiterer Leihspieler, Yannik Engelhardt, bei den Fohlen bleibt. Doch auch seine Behaltung wird Kosten verursachen und die finanziellen Herausforderungen des Vereins vergrößern.
Ohne ausreichende Mittel steht Mönchengladbach vor schwierigen Entscheidungen: Entweder Spieler verkaufen, um Liquidität zu schaffen, oder riskieren, Tabaković zu verlieren. Bis auf Weiteres bleibt die Zukunft des Stürmers ungewiss, während die Verhandlungen ins Stocken geraten sind.
