Gladbach setzt auf Leihspieler statt Džeko – Schalke holt den Torjäger
Elias KellerGladbach setzt auf Leihspieler statt Džeko – Schalke holt den Torjäger
Borussia Mönchengladbach hat im Wintertransferfenster mehrere wegweisende Entscheidungen getroffen. Der Verein verzichtete auf die Verpflichtung des Stürmers Edin Džeko und setzte stattdessen auf die bestehenden Spieler sowie drei Leihspieler. Unterdessen sicherte sich der FC Schalke 04 die Dienste des erfahrenen Angreifers, der umgehend seinen Einfluss geltend machte.
Mönchengladbach lotete zwar verschiedene offensive Optionen aus, lehnte am Ende aber sowohl Džeko als auch Sheraldo Becker ab. Zwar war der bosnische Stürmer mit dem Verein in Verbindung gebracht worden, doch ein Wechsel kam nicht zustande. Stattdessen vertraute der Klub auf Franck Honorat und wartet auf die Rückkehr der verletzten Angreifer Haris Tabaković und Tim Kleindienst.
Kleindienst hatte sich von einer Meniskusverletzung erholt, die später eine Knieoperation erforderlich machte. Seine Rückkehr bleibt in dieser Saison eine Priorität für das Team. Zur Verstärkung der Mannschaft holte Mönchengladbach drei Leihspieler: Kota Takai, Hugo Bolin und Alejo Sarco.
Unterdessen gelang es Schalke 04, Džeko zu verpflichten, nachdem der Stürmer persönlich Kontakt zum Cheftrainer und Mannschaftskapitän aufgenommen hatte. Kein anderer Bundesligist zeigte im Winterfenster Interesse an ihm. Džeko rechtfertigte die Entscheidung schnell, indem er in seinem ersten Pflichtspiel für den Verein traf.
Becker wechselte unterdessen auf Leihbasis von CA Osasuna zu Mainz 05, nachdem Mönchengladbach von einer Verpflichtung Abstand genommen hatte.
Die Transferstrategie Mönchengladbachs konzentrierte sich darauf, den bestehenden Kader zu stärken, statt neue Stürmer zu verpflichten. Die drei Leihspieler sollen für mehr Tiefe sorgen, während Schalke 04 mit der Verpflichtung Džekos bereits erste Erfolge vorweisen kann. Beide Vereine blicken nun mit ihren aktualisierten Kadern auf den Rest der Saison.
